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Fachwerk:
Fachwerkbauten sind in Deutschland seit dem Mittelalter weit verbreitet. Es gibt viele verschiedene regionale Konstruktionstraditionen und ästhetische Eigenheiten. Zeigen Sie Ihren Besuchern die Konstruktionsweise von Fachwerkbauten in Ihrer Umgebung. Stellen Sie Besonderheiten vor. Das kann in kleinen Ausstellungen ebenso geschehen, wie beispielsweise bei der praktischen Vorführung durch Zimmerleute und Schreiner. Für kleine und große Leute können Sie den Aufbau eines typischen Wandgefachs zum Anfassen und Mitmachen präsentieren.
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Dachstühle:
Holzbalken können bei recht geringem Eigengewicht große Flächen überspannen. Das prädestiniert Holz bis heute für Dachkonstruktionen aller Art. Die großen Dachstühle alter Kirchen, Schlösser und Verwaltungsgebäude sind allemal einen Besuch wert, ihnen wohnt ein ganz besonderer ästhetischer Zauber inne. Auch kleinere Dachstühle von Bauernhäusern ebenso wie von Stadthäusern können sehr eindrucksvoll sein. Zeigen Sie Ihren Besuchern die Dachstühle Ihrer Objekte mit ihrer besonderen Geschichte und Konstruktionsweise. Sie verdienen Beachtung, sind aber sonst so gut wie nie für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Kirchenausstattungen:
Von der einfachen Betbank, über kunstvoll geschnitztes Chorgestühl, Orgeln, Altäre, Emporen, Kanzeln bis hin zu wertvollen Epitaphen und Skulpturen: Kirchen sind wahre Fundgruben für die Nutzung von verschiedenen Hölzern. Begeben Sie sich mit Ihren Besuchern auf eine Reise in die spannende Geschichte dieser Objekte und ihrer Erschaffer.
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Innenausbauten als Zeugnis von Tischler-/Schreinerkunst:
Historische Tore und Türen, Fenster, Treppen, Parkettböden, Holzdecken und Wandvertäfelungen. Holz war früher ein Allzweckbaustoff. Zur guten Bearbeitbarkeit, der hohen Belastbarkeit und der allgemeinen Verfügbarkeit kommt noch, dass hölzerne Innenausbauten für ein ausgesprochen angenehmes Raumklima sorgen. Welche historischen Holzausbauten weisen Ihre Gebäude auf? Was können Sie Ihren Besuchern zu deren Geschichte und Erhalt erzählen? Sprechen Sie denkmalpflegerisch engagierte Fachhandwerker an, die Ausbauten vor Ort zu erklären und Einblicke in alte Handwerkskunst und ihren Einfluss auf moderne Fragen des ökologischen Bauens zu geben.
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Holz in Industrie und Technik:
Wasserräder, Windmühlenaufsätze und Mahlwerkskonstruktionen waren in alten Zeiten aus Holz. Der Schiffbau und der Bau von Wagen und Fässern beruhte ganz wesentlich auf dem Können der Schiffbauer und Wagner, Holz passgenau zu biegen und verarbeiten zu können. Bei Schmieden, der aufkommenden Industrie und bei Dampfmaschinen im Verkehrswesen diente Holzkohle als Energielieferant. Sie erzeugt große Hitze bei gleichzeitiger Vermeidung von Rauch- und Flammenbildung. Rodungen und Kohlenmeilerorte lassen sich noch heute allerorts in den Orts-, Flur oder Familiennamen nachweisen. Begeben Sie sich mit Ihren Besuchern auf die Spuren dieser Holznutzung. Wie hat sie die Entstehung Ihres Ortes geprägt, was lässt sich davon heute noch nachweisen?
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Holzkonservierung:
Als organisches Material kann Holz von schädlichen Insekten, Muscheln, Bakterien und Pilzen befallen werden. Diese Schädlinge setzen dem Holz in ganz unterschiedlicher Weise zu. Schwankende Klimabedingungen, denen verbautes Holz ausgesetzt ist, können zu Rissen in Material führen. Seit langem gehen erfahrene Handwerker dagegen vor. Heute vermeiden oder vernichten sie zusammen mit Restauratoren und Schädlingsbekämpfern den Befall und konservieren die historischen Hölzer. Im schlimmsten Fall tauschen sie verdorbene Holzteile aus. Können Sie an Ihren Objekten Beispiele gelungener alter oder neuer Holzkonservierung oder nicht mehr rettbarer und daher fachgerecht neu angefertigter Holzteile zeigen?
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Archäologie:
Stellen Sie das Thema archäologische Holzfunde und Holznachweise in den Mittelpunkt Ihres Denkmaltags: Unter Luftabschluss erhält sich Holz mancherorts Jahrtausende. Moor- oder Grundwasserfunde, antike oder mittelalterliche Reste von Hafenanlagen und Schiffsfunde oder die bis in die Jungsteinzeit zurückgehenden Pfahlbauten der süddeutschen Voralpenseen zeugen davon.
Archäologische Holzfunde von Gebrauchsgegenständen, Werkzeugen, rituellen Objekten, Rädern oder Waffen geben seltene Einblicke in das Alltagsleben von der Steinzeit bis in die Neuzeit.
Weitaus häufiger aber finden Archäologen Spuren von bereits vergangenem Holz in Form von Verfärbungen im Erdreich. Über diese Pfostenlöcher lässt sich die Größe und Konstruktionsweise von Gebäuden nachvollziehen. Auch große militärische Anlagen waren mit Palisaden geschützt, wie beispielsweise weite Teile des römischen Limes in Deutschland. Begeben Sie sich auf die Spuren dieser heute nicht mehr erhaltenen Holzbauten.
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Datierung durch Holz:
Mithilfe der Methode der Dendrochronologie können Bauforscher und Archäologen das Alter historischer Holzobjekte oder Bauteile im günstigsten Fall bis aufs Jahr genau ermitteln. In den vergangenen Jahrzehnten gelang es so, ganz neue Erkenntnisse über die Erbauungszeit vollständiger Straßenzüge in historischen Ortskernen zu gewinnen. Archäologische Holz- oder Kohlereste können zudem oftmals auch mittels der Radiocarbonmethode recht genau datiert werden. Die Methode der Jahrringchronologie lässt sich auch für jüngere Besucher gut spielerisch und zum Anfassen darstellen.
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Hölzerne Gebrauchsgegenstände:
Musikinstrumente, Möbel, Werkzeuge, Webstühle und, und, und. Es ist fast unmöglich alles aufzuführen, was aus Holz ist und eine eigene interessante Objektgruppe bildet. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und beziehen Sie diese Gegenstände in "Ihren" Denkmaltag mit ein!
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