Rückblick 2006

Der Tag des offenen Denkmals 2006

4,5 Millionen Bürger in über 2.500 Städten und Gemeinden mobilisierte das Angebot unter dem Motto „Rasen, Rosen und Rabatten - Historische Gärten und Parks” allein
2006. Bei strahlendem Spätsommerwetter kamen mehr kulturbegeisterte Besucher als je zuvor. Rund 7.000 historische Bauten, Gärten, Parks und archäologische Stätten aller
Art öffneten ihre „Pforten” - dank der engagierten regionalen Organisatoren und der vielen freiwilligen Helfer vor Ort. Die Besonderheit dieser bundesweit so
außerordentlich erfolgreichen Kulturveranstaltung ist von der Kampagne „365 Orte im Land der Ideen” mit dem Titel „Ausgewählter Ort 2006” ausgezeichnet worden.

Bundesweite Eröffnungsveranstaltung

Seit 1998 eröffnet die Deutsche Stiftung
Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit mit einer
Festveranstaltung. 2006 fand die bundesweite Eröffnung durch Berlins
Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit in Berlin statt. Als eine der grünsten
Städte Deutschlands mit großzügigen Parkanlagen war sie für das
Schwerpunktthema „Rasen, Rosen und Rabatten -
Historische Gärten und Parks” prädestiniert. Wowereit betonte in
seiner Rede, die Besucher des Denkmaltags bekämen ein Gespür dafür, dass Gärten
und Parks Kulturgüter ersten Ranges sind, für die ein besonderes Engagement
erforderlich ist.

Das bundesweite Thema

1999 stand der Denkmaltag
erstmalig unter einem Motto. Ziel der Schwerpunktthemen ist es, den regionalen
und lokalen Veranstaltern jährlich neue Impulse und Anregungen für den Tag des
offenen Denkmals zu geben.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wurde im Jahr 2006 für ihr Engagement für den Tag des
offenen Denkmals als „Ort des Tages” der Kampagne Deutschland - Land der Ideen
ausgewählt.

Öffentlichkeitsarbeit für den Denkmaltag

Durch die intensive bundesweite Pressearbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und die
Aktivitäten der Veranstalter vor Ort erfährt der Denkmaltag jedes Jahr in den
Printmedien, in Rundfunk und Fernsehen eine gewaltige Resonanz. Ein
bundesweites Veranstaltungsprogramm wird von der Stiftung in gedruckter Version
und im Internet verfügbar gemacht. Die Verteilung von rund 500.000 Plakaten
sowie eine kostenfreie Extraausgabe des Förderermagazins „Monumente”
sorgt außerdem für eine breite Bekanntmachung des Tags des offenen Denkmals .

Jugend und Kulturerbe

Eine Handreichung für
Schulen, die zur Vorbereitung des Aktionstages in der Schule anregt soll dazu
beitragen, junge Menschen an das Thema Denkmalschutz heranzuführen und sie für
den Erhalt des kulturellen Erbes zu sensibilisieren. Schulen, die sich auch
außerhalb des Tags des offenen Denkmals mit dem Thema Kulturerbe befassen
möchten, können auch am Schulprogramm „denkmal aktiv - Kulturerbe macht
Schule” der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilnehmen.