Rückblick 2007

Der Tag des offenen Denkmals 2007

5,5 Millionen Bürger in rund 3.450 Städten und Gemeinden mobilisierte das Angebot unter dem Motto „Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten” allein 2007. Trotz des eher durchwachsenen Wetters nutzten mehr kulturbegeisterte Besucher als je zuvor das Angebot. Zum Schwerpunktthema öffneten mehr als 10.000 alte Kirchen, Klöster oder Synagogen und viele andere historische Baudenkmale sowie auch archäologische Ausgrabungen ihre Pforten - dank der engagierten regionalen Organisatoren und der vielen freiwilligen Helfer vor Ort.

Bundesweite Eröffnungsveranstaltung

Seit 1998 eröffnet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit mit einer Festveranstaltung. 2007 eröffnete Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, den Denkmaltag bundesweit auf dem Haidplatz in Regensburg. Die UNESCO-Welterbestadt war mit ihrem reichen Bestand an historischen Sakralbauten für die Eröffnung prädestiniert. Tiefensee hob besonders die europäische Dimension des Denkmaltags hervor.

Das bundesweite Thema

1999 stand der Denkmaltag erstmalig unter einem Motto. Ziel der Schwerpunktthemen ist es, den regionalen und lokalen Veranstaltern jährlich neue Impulse und Anregungen für den Tag des offenen Denkmals zu geben.

Öffentlichkeitsarbeit für den Denkmaltag

Durch die intensive bundesweite Pressearbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und die
Aktivitäten der Veranstalter vor Ort erfährt der Denkmaltag jedes Jahr in den
Printmedien, in Rundfunk und Fernsehen eine gewaltige Resonanz. Ein
bundesweites Veranstaltungsprogramm wird von der Stiftung in gedruckter Version
und im Internet verfügbar gemacht. Die Verteilung von rund 500.000 Plakaten
sowie eine kostenfreie Extraausgabe des Förderermagazins „Monumente”
sorgt außerdem für eine breite Bekanntmachung des Tags des offenen Denkmals .

Jugend und Kulturerbe

Eine Handreichung für
Schulen, die zur Vorbereitung des Aktionstages in der Schule anregt soll dazu
beitragen, junge Menschen an das Thema Denkmalschutz heranzuführen und sie für
den Erhalt des kulturellen Erbes zu sensibilisieren. Schulen, die sich auch
außerhalb des Tags des offenen Denkmals mit dem Thema Kulturerbe befassen
möchten, können auch am Schulprogramm „denkmal aktiv - Kulturerbe macht
Schule” der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilnehmen.