Rückblick 2015

Der Tag des offenen Denkmals 2015

Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie” luden am 13. September 2015 weit mehr als 7.700 historische Bauten, Parks, bewegliche Denkmale und archäologische Stätten zur Entdeckungsreise in vergangene Jahrhunderte ein. Fachkundige Führungen machten die Geschichte von historischen Gebäuden und Plätzen erlebbar. Bundesweit waren rund 4 Millionen begeisterte Besucher unterwegs, um am Tag des offenen Denkmals sonst meist nicht geöffnete Denkmale zu erkunden.

Das Motto stellte in diesem Jahr technische und industrielle Denkmale in den Vordergrund. Die Besucher erfuhren, wie prägend Gebäude und Infrastruktur von Industrie und Technik für die Entwicklung von Dörfern, Städten und ganzen Regionen waren und sind. Die Denkmalfans erlebten dabei verschiedene Aspekte der Bauten, beispielsweise wie historische Fabrikgebäude heute neu genutzt werden und dennoch Zeugen ihrer Entstehungszeit sind. Historische Fahrzeuge luden zur Zeitreise ein und Restauratoren zeigten alte Handwerkstechniken in ihren Werkstätten. Handwerker der Stein-, Holz- und Metallverarbeitung präsentierten ihre Kunstfertigkeit ebenso wie Töpfer-, Weber- oder Spinnereien. Mit einem Blick in unterirdische Kanalsysteme oder ins Innere eines Wasserturms erfuhren die Besucher mehr über die Geschichte der Wasserversorgung. Den Geheimnissen alter Mühlen- oder Brauereitechnik nachgehen, einmal das Gebälk eines Dachstuhls oder die Glockenstube eines Kirchturms erforschen - für Jung und Alt wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Bundesweite Eröffnungsveranstaltung
Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, eröffnete bundesweit in Halle (Saale) den Tag des offenen Denkmals 2015. Dort besuchten rund 20.000 Besucher eines der mehr als 60 geöffneten Baudenkmale.

Das bundesweite Thema
1999 stand der Denkmaltag erstmals unter einem Motto. Ziel der Schwerpunktthemen ist es, den regionalen und lokalen Veranstaltern neue Impulse und Anregungen für die Gestaltung des Tags des offenen Denkmals zu geben. Gern können Sie sich bei der Suche nach passenden Jahresthemen beteiligen und jederzeit ihre Vorschläge an uns, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, senden.

Öffentlichkeitsarbeit für den Denkmaltag

Durch die intensive bundesweite Pressearbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und die Aktivitäten der Veranstalter vor Ort erfährt der Denkmaltag in den Printmedien, im Rundfunk und im Internet eine gewaltige Resonanz. Das bundesweite Veranstaltungsprogramm bietet die Stiftung auf der Internetseite www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm an, für Smartphonenutzer auch als kostenfreie mobile App. Alle Besucher und Veranstalter finden zudem auf Facebook eine Plattform zum Tag des offenen Denkmals. Die kostenfreie Bereitstellung von mehr als 400.000 Plakaten, Flyern und einer Extra-Ausgabe des Förderermagazins „Monumente” der Stiftung sorgen für eine breite öffentlichkeitswirksame Bekanntmachung des Tags des offenen Denkmals.

Jugend und Kulturerbe

Eine Handreichung für Schulen, die zur Vorbereitung des Aktionstags in der Schule anregt, soll dazu beitragen, junge Menschen an das Thema Denkmalschutz heranzuführen und sie für den Erhalt unseres kulturellen Erbes zu sensibilisieren. Schulen, die sich auch außerhalb des Tags des offenen Denkmals mit dem Thema Kulturerbe befassen möchten, können auch am Schulprogramm „denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule” der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilnehmen.

Mehr Infos: www.denkmal-aktiv.de

Album auf flickr besuchen
Hier finden Sie eine kleine Fotogalerie zum Tag des offenen Denkmals 2015