Geschichte in Auszügen

1984
Jack Lang ruft in Frankreich die „Journées Portes ouvertes dans les monuments historiques” ins Leben. Aufgrund der großen Resonanz in der Bevölkerung folgen in den nächsten Jahren weitere Länder dem Beispiel.

1991
Der Europarat greift die Idee auf und ruft offiziell die European Heritage Days aus.

1993
In Deutschland öffnen am ersten bundesweiten Tag des offenen Denkmals 3.500 Denkmale in 1.200 Kommunen, 2 Millionen Besucher werden bundesweit gezählt. In 21 europäischen Ländern sind es insgesamt 10 Millionen Besucher.

1999
2.100 Kommunen nehmen mit bundesweit über 5.500 Denkmalen teil, 3,2 Millionen Besucher werden gezählt. 46 Länder öffnen europaweit 30.000 Denkmale. Die Zahl steigt auf 19,4 Millionen Besucher.

2006
Am 10. September sind 4,5 Millionen Kulturinteressierte bundesweit unterwegs, um in mehr als 2.500 Städten und Gemeinden über 7.000 Denkmale aller Art zu besuchen. Allein in der Eröffnungsstadt Berlin werden 65.000 Besucher gezählt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wurde für ihr Engagement für den Tag des offenen Denkmals als „Ort des Tages” der Kampagne Deutschland - Land der Ideen gewählt.

2010
Alle 49 Länder beteiligen sich an den European Heritage Days. In Deutschland nehmen am 12. September über 2.600 Kommunen mit mehr als 7.500 Denkmalen teil. Bundespräsident Christian Wulff eröffnet den Tag des offenen Denkmals in der Hansestadt Lüneburg.

2018
Im Jubiläumsjahr „25 Jahre Tag des offenen Denkmals” steht die Aktion unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet” und nimmt damit Bezug auf das Europäische Kulturerbejahr. 8.000 Denkmale laden am 9. September bundesweit rund 3,5 Millionen Besucher zum Entdecken ein.