Sakralbauten

St.-Marien-Kirche

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1232 erstmals in einer Urkunde als Pfarrkirche einer selbständigen Siedlung erwähnt. Sie gilt als ein Hauptwerk der Norddeutschen Backsteingotik. In mehreren Bauphasen wird sie erst im 15. Jh. vollendet. Eine ursprünglich geplante Doppelturmanlage wird nicht fertiggestellt. Die Marienkirche verfügt über eine überaus reiche Ausstattung, besonders erwähnt sei, dass die astronomische Uhr von 1472 noch immer in Funktion ist. Der Kircheninnenraum aus dem 18. Jh. ist barock umgestaltet und wurde in den letzten Jahrzehnten aufwändig restauriert und rekonstruiert. Die Gesamtheit der barocken Kirchenausstattung wie z. B. der Hochaltar (1721), die Gestaltung der Westwand mit Fürstenempore (1749–51), der Orgelprospekt (1767-69) und die Ausmalung (1723-25) stellen ein einmaliges Ensemble dar.