Berlin Neukölln

Betsaal der Herrnhuter Brüdergemeine im Böhmischen Dorf

Kirchgasse 14-17, (BVG: U-Bhf. Karl-Marx-Straße) 12043 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Nicht nur den Glauben wollten die Gründer der Brüderkirche miteinander teilen, sie verstanden sich als Gemeinschaft Gleicher unter Gleichen. Nicht nur in kleinen Gruppen übte man das Miteinander, man zog in die Welt hinaus. Der Kirchsaal der Brüderkirche, von Peter Lehrecke 1960-62 in der Tradition der Herrnhuter Betsäle als Ersatz für den kriegszerstörten Saal errichtet, ist Mittelpunkt des Böhmischen Dorfes, das 1737 von Friedrich-Wilhelm I. für protestantische Glaubensflüchtlinge gegründet wurde.

Homepage

http://www.herrnhuter-in-berlin.de

Öffnungszeiten

8.9.: zur Führung

Führungen

8.9.: Führung zu den Anfängen einer kleinen Kirche in Böhmen bis zu einem heute weltumspannenden Netzwerk 11 Uhr durch Stefan Butt

Aktionen

8.9.: Anmeldung erforderlich bis 7.9.

Ansprechpartner

Stefan Butt, Ev. Brüdergemeine Berlin, Tel.: 0170 6594462, E-Mail: boehmischesdorf@yahoo.com

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Merkmale

Britzer Mühle

Buckower Damm 130, (BVG: Bus M44) 12349 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Die Mühle von 1865 ist eine Zwölfkant-Galerie-Holländermühle mit gemauertem Unterbau. Die Kappe dreht sich mithilfe der Windrose selbsttätig in den Wind. Die Flügel, welche von Spitze zu Spitze einen Durchmesser von 25 Metern aufweisen, sind mit einem Jalousieklappensystem versehen. Die Mühle ist mit zwei Steinmahlgängen ausgestattet, auf denen Weizen- und Roggenvollkornmehl gemahlen wird. In den 1980er-Jahren restauriert, wird seitdem hier regelmäßig gemahlen und das Müllerhandwerk gelehrt.

Homepage

http://www.britzer-muellerei.de

Öffnungszeiten

9.9.: 11 - 16 Uhr

Führungen

9.9.: Führungen zum Vorgang vom Korn zum Brot nach Bedarf

Aktionen

9.9.: Frisches Mühlenbrot aus dem Steinofen, Britzer Schmalzstullen, Kaffee und Kuchen

Ansprechpartner

Michael Schillhaneck, Britzer Müllerei e.V., E-Mail: kontakt@britzer-muellerei.de

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Merkmale

Ehemaliger Spiel- und Sportpark auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof

Oderstraße / Herrfurthstraße, (BVG: U-Bhf. Boddinstraße) 12049 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Auf dem Flugfeld Tempelhof finden sich Spuren des 1924-35 entstandenen Neuköllner Spiel- und Sportparks. Im Zuge der Volksparkbewegung und des Neuen Bauens 1928 unter der Leitung der Gartendirektoren Ottokar Wagler und Kurt Pöthig mit Anlagen für Wettkampf, Kinderspiel und Erholung angelegt, wurde der Park während der Luftbrücke teilweise abgeräumt. Neben der Stadionanlage sind Hockeyspielfeld, Pfeilerhalle, Reste der Freitreppenanlage sowie Relikte der gärtnerischen Anlagen erhalten. 

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: zu den Führungen

Führungen

8.9.: Führung 18 Uhr, 9.9.: Führungen 10 und 14 Uhr durch Axel Zutz am 8.9. und Marlis Führmann am 9.9.

Aktionen

8. und 9.9.: Treffpunkt: Eingang Oderstraße/Herrfurthstraße

Ansprechpartner

Marlis Fuhrmann und Axel Zutz, E-Mail: marfuhr@web.de

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Merkmale

Ev. Bethlehemskirche im Böhmischen Dorf

Richardplatz 22, (BVG: U-Bhf. Karl-Marx-Straße) 12055 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Die Dorfkirche wurde 1435 erstmals erwähnt. Sie ist das älteste erhaltene Bauwerk in Rixdorf. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut. Den Namen Bethlehemskirche erhielt sie 1912 durch die Böhmisch-Lutherische Gemeinde, die die Kirche Ende des 19. Jhs. erworben hatte. Heute gehört sie zusammen mit drei weiteren Kirchen zur Ev. Kirchengemeinde Rixdorf.

Homepage

http://www.evkg-rixdorf.de

Öffnungszeiten

9.9.: 12 - 18 Uhr

Ansprechpartner

Küsterei, Ev. Kirchengemeinde Rixdorf, Tel.: 030 56825730, E-Mail: info@evkg-rixdorf.de

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Merkmale

Gedenkstätte für NS-Zwangsarbeiter des kirchlichen Friedhoflagers Neukölln

Hermannstraße 179-185, (BVG: U-Bhf. Leinestraße) 12049 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Über 100 aus der Ukraine und Russland verschleppte Zivilisten lebten in einem kirchlichen Friedhofslager in Neukölln nahe dem Tempelhofer Feld von 1942 bis 1945 unter menschenunwürdigen Umständen. Als sog. Ostarbeiter leisteten sie Zwangsarbeit für 39 ev. und drei kath. Gemeinden auf Kirchhöfen. Im Jahr 2000 begann die ev. Kirche mit der Aufarbeitung ihrer Verstrickung in das NS-System der Zwangsarbeit und konnte zehn noch Lebende um Vergebung bitten.

Homepage

http://www.kirchliches-zwangsarbeiterlager.de

Öffnungszeiten

8.9.: 15 - 18 Uhr

Führungen

8.9.: Führung zu Zwangsarbeitern auf Friedhöfen der Kirche 16 Uhr durch Annette Wodinski

Aktionen

8.9.: Treffpunkt zur Führung: Ausstellungspavillon, Ausstellung im Ausstellungspavillon St. Thomas Friedhof zu Zwangsarbeitern des kirchlichen Friedhofslagers Berlin 1942-45 und Informationen zur Geschichte des Lagers

Ansprechpartner

Annette Wodinski, Verein zum Erhalt der Gedenkstätte für das NS-Zwangsarbeiterlager Berliner Kirchengemeinden e.V., E-Mail: info@kirchliches-zwangsarbeiterlager.de

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Großsiedlung Britz, Hufeisensiedlung

Fritz-Reuter-Allee 44, (BVG: U-Bhf. Parchimer Allee) 12359 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Die 1925-31 nach Entwürfen von Bruno Taut und Martin Wagner erbaute Großsiedlung verbindet Ideen der Gartenstadtbewegung mit Elementen des Massenwohnungsbaus. So entstand ein für die Entwicklung des modernen Wohnungsbaus exemplarisches Ensemble. Namengebend für die Siedlung war die hufeisenförmige Umbauung eines auf dem Gelände gelegenen Teiches durch Bruno Taut. Die Gestaltung der Grünanlagen wurde von Leberecht Migge und Ottokar Wagler übernommen.

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: zur Führung

Führungen

8. und 9.9.: Führung 14 Uhr

Aktionen

8. und 9.9.: Treffpunkt: Infostation, Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt, Anmeldung erforderlich bis 6.9.

Ansprechpartner

Martina Göldner, Deutsche Wohnen SE, Tel.: 030 897865401, E-Mail: pr@deutsche-wohnen.com

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Merkmale

Kath. St.-Joseph-Kirche

Alt-Rudow 46, (BVG: U-Bhf. Rudow) 12357 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Die Kath. St.-Joseph-Kirche in Rudow, ein Stahlbetonskelettbau mit Satteldach, wurde von Albert Brenninkmeyer entworfen und 1967 eingeweiht. Hier stand einst die Kath. Kapelle St. Joseph, die nach dem II. Weltkrieg mit der einsetzenden Bautätigkeit und der damit verbundenen Zunahme der Katholiken zu klein wurde. Sie musste dem neuen Gemeindezentrum weichen. Den Abriss der Kapelle St. Joseph haben alteingesessene Rudower Katholiken wehmutsvoll erlebt.  

Homepage

http://www.rudower-heimatverein.de

Alternative Homepage

http://www.st-joseph-berlin.de

Öffnungszeiten

9.9.: zur Führung

Führungen

9.9.: Führung 15 Uhr durch Lothar Herrmann

Ansprechpartner

Lothar Herrmann, Rudower Heimatverein e.V., Tel.: 030 6632022

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Leben im Welterbe Großsiedlung Britz, Hufeisensiedlung

Fritz-Reuter-Allee 44, (BVG: U-Bhf. Parchimer Allee) 12359 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Die hufeisenförmige Anlage, Zentrum der Großsiedlung Britz, wurde von Bruno Taut und Martin Wagner zusammen mit den Gartenarchitekten Leberecht Migge und Ottokar Wagler 1925-31 geschaffen. Sie war die erste deutsche Großsiedlung mit mehr als 1.000 Wohnungen. Im Vergleich zu anderen Siedlungen zeichnet sie sich durch ihre Größe, eine dennoch gut funktionierende Nachbarschaft und den insgesamt guten Erhaltungsgrad von Häusern, Garten- und Grünanlagen aus.

Homepage

http://www.hufeisensiedlung.info

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: zu den Führungen

Führungen

8. und 9.9.: Führungen zum Wohnen im Welterbe mit Innenbesichtigung 10 und 12 Uhr durch Wolfgang Colwin

Aktionen

8. und 9.9.: Treffpunkt: Infostation, Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt, Anmeldung erforderlich bis 6.9. unter 030 67121548 oder per E-Mail

Ansprechpartner

Wolfgang Colwin, Freunde und Förderer der Hufeisensiedlung Berlin-Britz e.V., Tel.: 0172 3036771, E-Mail: mail@w-colwin.de

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Projektraum Kunst im TautHaus in der Großsiedlung Britz, Hufeisensiedlung

Parchimer Allee 85B, (BVG: U-Bhf. Parchimer Allee) 12359 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Das in den 1920er-Jahren nach den Plänen von Bruno Taut gebaute Wohnhaus in der Großsiedlung Britz wurde nach den Maßstäben des Neuen Bauens errichtet: Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Bewohner sind die Innenräume mit wohltuenden Proportionen, Lichtverhältnissen und Farbigkeit gestaltet. Das Haus wurde ökologisch und mit alten Materialien 2012 restauriert und wird heute als Kunstgalerie genutzt.

Homepage

http://www.kunstimtauthaus.de

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: zu den Veranstaltungen

Aktionen

8.9.: 16 Uhr Ausstellungseröffnung mit musikalischer Gestaltung, 8. und 9.9.: 13 - 18 Uhr Ausstellung: Was uns verbindet. GETAUSCHT. Malerei von Lena Imbery und Olga Sora-Lux

Ansprechpartner

Sonja Blattner, Projektraum Kunst im TautHaus, Tel.: 0160 99180219, E-Mail: info@sonja-blattner.de

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Schloss Britz mit Gutspark und Gutshof

Alt-Britz 73, (BVG: U-Bhf. Parchimer Allee) 12359 Berlin Neukölln Neukölln

Beschreibung

Erbaut 1706 samt barockem Nutz- und Lustgarten, erlebte das Anwesen seine Blütezeit 1753-95 unter Ewald Friedrich Graf von Hertzberg, der es als Mustergut ökonomischer Landwirtschaft etablierte. Über die Jahre wurde der Gutshof baulich der jeweiligen Nutzung angepasst. Seine heutige Gestalt geht auf die 1880er-Jahre zurück, als der damalige Besitzer die Fassade im Stil der Neurenaissance erneuern ließ. Nach Restaurierung 1985-88 durch den Bezirk Neukölln ist das Ensemble der Öffentlichkeit zugänglich.

Homepage

http://www.schlossbritz.de

Öffnungszeiten

9.9.: 11 - 18 Uhr

Führungen

9.9.: Führung rund um das Schloss Britz 14 Uhr durch Christian Schnell

Aktionen

9.9.: Treffpunkt: vor dem Schloss

Ansprechpartner

Sonja Kramer, Kulturstiftung Schloss Britz, Tel.: 030 60979230, E-Mail: info@schlossbritz.de

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Merkmale