Berlin Treptow-Köpenick

Archenhold-Sternwarte

Alt-Treptow 1, (BVG: S-Bhf. Plänterwald) 12435 Berlin Treptow-Köpenick Treptow

Beschreibung

Die Archenhold-Sternwarte, errichtet 1908/09 von Reimer & Körte, ist die älteste und größte Volkssternwarte Deutschlands. Mit dem 1896 gebauten Riesenfernrohr verfügt sie über das längste bewegliche Linsenfernrohr der Welt. Zahlreiche weitere Instrumente ermöglichen auch heute noch einen Blick in das All. Eine museale Sammlung bietet einen Einblick in die Geschichte der Astronomie. Erhalt und weitere Nutzung des Riesenfernrohrs gehören zu den ständigen Herausforderungen der Sternwarte.

Homepage

http://www.planetarium.berlin

Öffnungszeiten

9.9.: zu den Veranstaltungen

Aktionen

9.9.: 11, 13 und 15 Uhr Vorführung durch Dr. Felix Lühning auf der Dachterrasse: Das Treptower Riesenfernrohr, 12 und 16 Uhr Projektion des aktuellen Sternhimmels im Zeiss-Kleinplanetarium, 14 Uhr Vortrag zur Baugeschichte und Erhaltung des Riesenfernrohrs durch Dr. Felix Lühning im kleinen Hörsaal, 1. Obergeschoss: The Iron Lady oder Lust und Last mit dem Riesenfernrohr

Ansprechpartner

Dr. Felix Lühning, Stiftung Planetarium Berlin, Tel.: 030 536063724, E-Mail: fluehning@planetarium.berlin

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Merkmale

Bahnbetriebswerk Schöneweide

Adlergestell, Bahngelände am Wasserturm, Zufahrt Landfliegerstraße (BVG: S-Bhf. Betriebsbahnhof Schöneweide) 12487 Berlin Treptow-Köpenick Treptow

Beschreibung

Das 112-jährige Bahnbetriebswerk Schöneweide ist die letzte von einst 20 Lokschuppenanlagen in Berlin. Im 20-ständigen Lokomotivschuppen in gelben Klinkern mit Drehscheibe und Wasserturm ist bis heute die Lokbehandlung früherer Zeiten erlebbar. Die Dampflokfreunde Berlin betreuen Gebäude sowie Loks und Wagen aus über 100 Jahren Eisenbahngeschichte. Seit März 2018 ist das Ensemble ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Noch 2018 beginnt mit Fördermitteln die Sanierung des Denkmals.

Homepage

http://www.berlin-macht-dampf.com

Öffnungszeiten

9.9.: 11.30 - 18 Uhr

Führungen

9.9.: Führung zum Bahnbetriebswerk aus der Dampflokzeit 12, 13.30, 15 und 16.30 Uhr durch Holger Bajohra und Jens Berger

Aktionen

9.9.: Treffpunkt: Innenhof am Wasserturm, festes Schuhwerk erforderlich

Ansprechpartner

Holger Bajohra, Dampflokfreunde Berlin e.V., Tel.: 030 67897340, E-Mail: denkmal@dampflokfreunde-berlin.de

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Denkmalensemble mit Pfarrhaus am Sterndamm

Sterndamm 90, (BVG: Tram 60) 12487 Berlin Treptow-Köpenick Treptow

Beschreibung

Gebaut als eines von vier großzügigen Gartenlokalen Anfang des 20. Jhs. diente das Ensemble den Berlinern als Ausflugsort und hier auch zur Beköstigung der Zuschauer während der Flugtage auf dem Johannisthaler Flugfeld. Nach dem I. Weltkrieg erfolgte eine kurzzeitige Nutzung als Kino und seit 1921 als Kirche. Das einstige Provisorium mit Pfarrhaus von Robert Buntzel besteht bis zum geplanten Neubau der Kirche weiter, der ursprüngliche Charakter des Ensembles ist bis heute erhalten.

Homepage

http://www.ev-kirche-johannisthal.de

Öffnungszeiten

9.9.: 12.30 - 17 Uhr

Aktionen

9.9.: Ausstellung zur Historie des Grundstücks in Verbindung mit dem Flughafen Johannisthal, PowerPoint-Präsentation über Johannisthal und Büchertisch

Ansprechpartner

Dr. Thomas Menn, Ev. Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal, Tel.: 0172 2123031, E-Mail: thomas.menn@mail.de

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Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide

Britzer Straße 5, (BVG: S-Bhf. Schöneweide) 12439 Berlin Treptow-Köpenick Treptow

Beschreibung

Das heutige Dokumentationszentrum war eines von über 3.000 Zwangsarbeiterlagern in Berlin. 1943-45 entstanden hier im Auftrag des Generalbauinspektors für Berlin Albert Speer nach Plänen des Architekten Hans Freese 13 steinerne Unterkunftsbaracken für Zwangsarbeiter. Alte Gebäude, viele Veränderungen: Was ist im letzten erhaltenen Zwangsarbeiterlager Deutschlands innerhalb städtischen Umgebung verblieben, was findet sich in der Nachbarschaft? Welche Geschichten erzählen die Gebäude uns heute noch?

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http://www.ns-zwangsarbeit.de

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: 10 - 18 Uhr

Führungen

8.9.: Ausstellungsführung "Batterien für die Wehrmacht. Zwangsarbeit bei Pertrix 1939-1945" 11 Uhr, 9.9.: Führung auf dem Gelände und in der Dauerausstellung zum Alltag Zwangsarbeit von 1938-1945 11 Uhr

Aktionen

8.9.: Treffpunkt zur Führung: Baracke 5, 9.9.: Treffpunkt zur Führung: Baracke 2, 8. und 9.9.: Ausstellung zum Alltag im Lager in Baracke 13, Köllnische Straße 17

Ansprechpartner

Eva Kuby, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, E-Mail: kuby@topographie.de

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Dorfkirche Rahnsdorf

Dorfstraße, (BVG: Bus 161) 12589 Berlin Treptow-Köpenick Köpenick

Beschreibung

Die Dorfkirche Rahnsdorf wurde 1886/87 von Friedrich Adler im alten Fischerdorf Rahnsdorf, welches ein Ausgangspunkt der Gründung des Wasserrettungsdienstes in Deutschland ist, errichtet. Der hoch aufragende Westturm ist ein Seezeichen für Müggelspree und Müggelsee. Auch die Stahlglocken und die restaurierte Orgel, eines der wenigen erhaltenen vollmechanischen Instrumente der Berliner Orgelbaufirma Dinse, stammen aus dem 19. Jh. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: 11 - 17 Uhr

Führungen

8. und 9.9.: Führungen nach Bedarf

Ansprechpartner

Helmut Fiegler, Freundeskreis der Dorfkirche Rahnsdorf, Tel.: 0176 51242715, E-Mail: fieglermausi@t-online.de

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Ehemalige Atelier- und Schmiedewerkstatt von Fritz Kühn, Kunstschmiede Kühn

Richterstraße 6, Eingang über Kirchsteig 6 (BVG: S-Bhf. Grünau) 12524 Berlin Treptow-Köpenick Treptow

Beschreibung

Im historischen Gebäude des ehemaligen Vierseithofes, entstanden um 1845, gründete 1937 der Metallbildhauer und Fotograf Fritz Kühn sein international bekanntes Atelier mit Schmiedewerkstatt. Fritz Kühn arbeitete hier bis 1967, baute viele Skulpturen für den öffentlichen Raum. Sein Sohn Achim Kühn führt seit 1967 als Metallgestalter und Restaurator die Atelierwerkstatt. Der Designer Tobias Kühn fertigt hier Objekte aus Metall, die Künstlerin Coco Kühn arbeitet im Atelier und baut Skulpturen.

Homepage

http://www.fritz-kuehn-gesellschaft.de

Alternative Homepage

http://www.metalart.de

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: 11 - 17 Uhr

Führungen

8. und 9.9.: Führungen zur Entwicklung vom Pferdestall zum Kunstort 11.30 und 15.30 Uhr durch Coco Kühn

Aktionen

8. und 9.9.: Treffpunkt zur Führung: Atelierhof, Sonderausstellung zu Restaurierungsarbeiten an Figurengruppen für historische Gebäude des Gendarmenmarkts, Ausstellung von Arbeiten von den Metallgestaltern und Designern Fritz Kühn, Achim Kühn, Coco Kühn und Tobias Kühn

Ansprechpartner

Coco Kühn, Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit Atelier Achim Kühn, Tel.: 030 6764261, E-Mail: post@cocokuehn.com

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Ehemalige Dorotheen-Lyzeum, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Oberspreestraße 173/179, (BVG: Tram 61, 63, 68) 12555 Berlin Treptow-Köpenick Köpenick

Beschreibung

Das Schulgebäude mit Turnhalle und Hausmeisterhaus im Stil der Neuen Sachlichkeit wurde von Max Taut 1928/29 erbaut und im 10. Jahr der Weimarer Republik als Dorotheen-Lyzeum eingeweiht. Damals war es einer der modernsten Schulbauten in Europa. 1959 erhielt die Schule den Namen Alexander-von-Humboldt. Noch heute lässt sich die funktionale Pracht dieses von Max Taut geschaffenen Lernortes erleben.

Homepage

http://www.koepenickerbruecken.de

Öffnungszeiten

9.9.: 13 - 16.45 Uhr

Führungen

9.9.: Führungen 14, 15 und 16 Uhr

Aktionen

9.9.: Treffpunkt zu den Führungen: Aula in der 2. Etage, 13.30 Uhr Vortrag in der Aula in der 2. Etage: Der Max-Taut-Schulbau in der Weimarer Republik

Ansprechpartner

Wolfgang von Schwedler, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Tel.: 030 6519788, E-Mail: kbev2012@web.de

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Ehemalige Textilverarbeitungsfabrik Otto Schneider

Bruno-Bürgel-Weg 9-11, (BVG: S-Bhf. Oberspree) 12439 Berlin Treptow-Köpenick Treptow

Beschreibung

Die 1896/97 vom Textilunternehmer Otto Schneider durch den Maurer- und Zimmerermeister Robert Buntzel errichtete Musterfabrik steht für die Frühzeit der Industrieansiedlung in Niederschöneweide. Der sensible Umbau des Ensembles mit Fabrikhallen und Wasserturm ab 1993 zur Freien Waldorfschule Berlin-Südost wurde mit der Ferdinand-von-Quast-Medaille ausgezeichnet. Heute werden Kinder bis zum Abitur unterrichtet. 2013 konnten zwei das Ensemble ergänzende Neubauten fertiggestellt werden. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Homepage

http://www.waldorfsuedost.de

Öffnungszeiten

8.9.: zur Führung

Führungen

8.9.: Führung zur Geschichte und Herausforderung einer Metamorphose 11 Uhr durch Axel Ringler

Aktionen

8.9.: Treffpunkt: Haupteingang

Ansprechpartner

Axel Ringler, Waldorfpädagogik in Berlin-Südost e.V., Tel.: 030 5030650, E-Mail: aik@architekten-karlshorst.de

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Ehemaliges Kaiserliches Postamt - BEST-Sabel Berufsfachschule für Design

Lindenstraße 42, 12555 Berlin Treptow-Köpenick Köpenick

Beschreibung

Das 1892/93 in der Köpenicker Dammvorstadt von E. W. J. Zimmermann erbaute Gebäude mit Elementen des Frühbarock wurde bis 1998/99 als Post- und Paketamt genutzt. 2002 zog die BEST-Sabel Berufsfachschule für Design mit Fachoberschule für Technik in das ehemalige Postamt ein: Hier werden heute junge Grafik-, 3-D-, Foto- und Modedesigner ausgebildet. Nach der Wiederherstellung sind wieder alte Kunstgusssäulen, Villeroy & Boch-Bodenfliesen, handgeschmiedete Treppengeländer und restaurierte Türen zu bewundern.

Homepage

http://www.designschule-berlin.de

Alternative Homepage

http://www.best-sabel.de

Öffnungszeiten

8.9.: 10 - 15 Uhr
(sonst nicht geöffnet)

Führungen

8.9.: Führungen 10.30 - 14.30 Uhr stündlich

Aktionen

8.9.: Treffpunkt für Führungen im Foyer, Besuch der Aussichtsplattform möglich.

Ansprechpartner

Jacqueline Behrens, BEST-Sabel-Bildungszentrum GmbH, Tel.: 030 42849138, E-Mail: marketing@best-sabel.de

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Ehemaliges Rathaus Friedrichshagen

Bölschestraße 87, (BVG: S-Bhf. Friedrichshagen) 12587 Berlin Treptow-Köpenick Köpenick

Beschreibung

Die Architektur des Rathauses weist Formen der Neurenaissance und -gotik auf. Die Gotik, in Anlehnung an die märkische Backsteingotik, deutet auf nationale und regionale Verbundenheit hin, wogegen der Stil der Renaissance internationale Bezüge vermittelt: an die Wiedergeburt der Antike erinnernd wie auch an die Blütezeit der Städte und Städtebünde. Um 1900 war diese Stilmischung nicht ungewöhnlich, sondern eher typisch für öffentliche Repräsentationsbauten wie das 1897-99 errichtete Rathaus.

Homepage

http://www.buergerrathaus-friedrichshagen.de

Öffnungszeiten

9.9.: 13 - 18 Uhr

Führungen

9.9.: Rathausführungen 15 und 17 Uhr

Aktionen

9.9.: Treffpunkt zu den Führungen: vor dem Rathaus, 14, 15, 16 und 17 Uhr Besichtigung der historischen Rathausuhr, Teilnehmerzahl auf 5 Personen beschränkt, Anmeldung und festes Schuhwerk erforderlich

Ansprechpartner

Ilona Dümchen, BürgerRathaus Friedrichshagen e.V., Tel.: 0152 2040170, E-Mail: verein@buergerrathaus-friedrichshagen.de

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