Bremen

Bremer Wollkämmerei

Landrat-Christians-Straße 95-97, Nicolaus-H.-Schilling-Straße 6 28779 Bremen Blumenthal

Beschreibung

Die 1883 in Blumenthal gegründete ortsprägende Bremer Wollkämmerei (BWK) war bis 2009 die letzte produzierende Wollkämmerei Deutschlands und repräsentierte zu ihrer Entstehungszeit den modernsten Industriestandard im Wollkämmereiwesen. Die ehemalige Kaufmännische Verwaltung der BWK findet derzeit eine neue Nutzung als Zentrum für kulturelle Projekte, Fortbildungsseminare und -veranstaltungen, sowie für Projekte für Kinder und Jugendliche. Als Zeitzeuge einer ganzen Epoche wird das Gebäude nicht verschlossen sein, sondern soll auch für weitere Nutzungen, ob privater oder beruflicher Natur, nach Absprache zugänglich sein.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten
12:30 und 14:30 Uhr: Führungen durch die Kammzuglagerbauten, Haus 100/101, (Zugang Nicolaus-H.-Schilling-Straße 6); 14:00 bis 16:00 Uhr: BREWA-Gebäude, historisches „Kraftwerk I“ der BWK und ehemalige BWK-Dampfspeicherlok; Zugang über die Adresse Zum Kammstuhl 13: BREWA-Gelände, halbstündlich Betriebsführungen durch das historische BWK-Kraftwerk in Kleingruppen; halbstündlich Führungen zur Dampfspeicherlok mit Erläuterung des Sanierungsstandes; Informationen zur Anlage „hkw blumenthal“ und zur BREWA; 14:00 bis 18:00 Uhr: ehemaliges Maschinenhaus und Kesselhaus (Arkadenhäuser), Landrat-Christians-Straße 99 a und 99 b, Ansprechpersonen vor Ort (Nr. 99 a) und der AWO (99 b). Der Fachdienst Migration und Integration der AWO zeigt eine Ausstellung mit Werken von syrischen und afghanischen Künstler/-innen inklusive kurzer Musikeinlagen, 15:00 Uhr: Filmvorführung: Film über die BWK, Johann Seubert 1937, dokumentiert den Betrieb in der NS-Zeit, Kaufmännische Verwaltung, Zum Krempel 2
Führung/-en: 12:00 oder 12:30 Uhr, im Anschluss an die landesweite Eröffnung
Führungsperson/-en: Yvonne Riegel
Thema: Führung durch die Kaufmännische Verwaltung

Kontakt

Detlef Gorn, Förderverein Kämmereimuseum Blumenthal e.V. , Tel.: 0421 605271, E-Mail: dgorn@t-online.de
Andre Abrath, Tel.: 0421 98971813, E-Mail: andre.abrath@brewa.de

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Merkmale

Burg Blomendal

Auestraße 9-9b, 28779 Bremen Blumenthal

Beschreibung

Das Gebäude geht auf eine 1354 errichtete dreiflügelige Wasserburg der Ritter von Oumünde zurück, die später mehrfach umgebaut wurde. Drei restaurierte, bemalte Bohlenbalkendecken des 16. bis 18. Jhs., darunter die prachtvolle Hoyer-Decke mit dem ersten gemalten Porträt eines Bremer Bürgermeisters (Dr. Bernhard Hoyer, um 1588). Aus der Tradition als Verwaltungssitz und Gerichtsort entwickelte sich der Ort Blumenthal.

http://www.burgblomendal.de

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 17:30 Uhr (sonst regelmäßig geöffnet)
Kaffee und kalte Getränke am Pavillon auf dem Burghof oder in der Scheune
Führung/-en: Gespielte Führungen 11:00, 13:00, 15:00 und 17 Uhr, traditionelle Führungen 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr
Weitere Hinweise: eingeschränkt barrierefrei

Kontakt

Klaus Peters, Tel.: 0421 608358, E-Mail: kl_peters@t-online.de

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Dreimastbark Alexander von Humboldt

Schlachte, beim Martini-Anleger 28195 Bremen Innenstadt

Beschreibung

Das Schiff wurde als Reserve-Feuerschiff "Reserve Sonderburg" auf der AG "Weser" erbaut. Bis 1986 auf wechselnden Positionen als Feuerschiff im Dienst, danach bis 1988 Umbau zum Sail-Training-Ship "Alexander von Humboldt". Die Dreimastbark mit dem charakteristischen grünen Rumpf und grünen Segeln machte nach einer Laufleistung von über 500.000 Seemeilen als Hotel- und Gastronomieschiff an der Bremer Schlachte fest.

https://www.alex-das-schiff.de/

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 10:00 bis 17:00 Uhr (sonst regelmäßig geöffnet, siehe Homepage )
Gastronomie-Angebote an Bord
Führung/-en: nach Bedarf
Führungsperson/-en: Guido Meinke und Kapitän Klaus Müller

Kontakt

STS "Alexander von Humboldt", Tel.: 0421 38039699, E-Mail: info@alex-das-schiff.de

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Ehemalige Martin-Brinkmann-Gelände "Die Fabrik"

Hermann-Ritter-Straße 108-114, 28197 Bremen Woltmershausen

Beschreibung

Die Martin Brinkmann AG gehörte zu den bedeutendsten Zigaretten- und Tabakproduzenten Deutschlands. Ihre Marken wie Lord Extra, Lux Filter und Peer Export sind nach wie vor bekannt, Lord Extra ist noch immer erhältlich. Die in mehreren Bauphasen ab 1936-1967 nach Entwürfen des Werksarchitekten Fritz Strohecker und seines gleichnamigen Neffen entstandenen ehemaligen, seinerzeit modernen Produktions- und Lagerungseinrichtungen in Woltmershausen werden derzeit durch die Immobilienfirma Justus Grosse für eine neue Nutzung umgestaltet, die zu einer Revitalisierung des großen Fabrikareals führen wird.

www.tabakquartier.com

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten
10:00 - 17:00 Uhr Werksgelände geöffnet, Zugang über die Toreinfahrt rechts vom Haupteingang; an diversen Infostationen auf dem Gelände stehen Mitarbeiter der Fa. Justus Grosse für Auskünfte und Erläuterungen bereit; Catering-Angebot

Kontakt

Henrik Umgelder, Tel.: 0421 3080619, E-Mail: umgelder@justus-grosse.de

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Ehemalige Villa Müller-Schall - forum Kirche

Hollerallee 75, Parkstraße 107 28209 Bremen Barkhof

Beschreibung

1900/02 von Fritz Dunkel als Privatvilla für Bankier Müller-Schall erbaut in Anlehnung an den englischen Landhausstil mit reicher Gliederung. Turmartiger, zinnenbewehrter Eingangsvorbau mit Auffahrt. Aufwendige hölzerne Wandverkleidungen, Halle mit Fresko von Arthur Fitger, damals mit optimaler Haustechnik und einer Remise. Ab 1922 Haus Marwede. 1934-45 Dienstsitz der SA-Gruppe Nordsee mit Luftschutzraum. Dann Wollspedition mit Chefzimmer im Stil der 1950er-Jahre. Seit 1992 kirchlich genutzt.

www.kirche-bremen.de/orte/forum_kirche.php

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 17:00 Uhr (sonst regelmäßig geöffnet)
Führung/-en: 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr
Führungsperson/-en: Pastorin i.R. Ruth Fenko

Kontakt

Hans-A. Eike, forum Kirche, Tel.: 0421 346150, E-Mail: forum@kirche-bremen.de

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Ehemalige Wohnbauten des US-Generalkonsulats

Marcusallee 2-4, 28359 Bremen Horn-Lehe

Beschreibung

1952 von O. Apel mit dem Büro SOM/USA errichtet, demonstrativ modernes Konzept. Zeugnis der Bremer Nachkriegsgeschichte als US-Enklave in der britischen Besatzungszone und der Verbundenheit Bremens mit den USA. Die Umnutzung zur Senioren-Wohnanlage und energetische Ertüchtigung stellten den Architekten vor eine unbequeme, aber reizvolle Aufgabe.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten (sonst nicht geöffnet)
Führung/-en: 14:00 und 15:00 Uhr
Führungsperson/-en: Hans Jürgen Hilmes, Hilmes Lamprecht Architekten

Kontakt

Hans Jürgen Hilmes, Tel.: 0421 343355, E-Mail: hlarch@t-online.de

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Ehemaliges Berufsschulzentrum, AFZ

Doventorscontrescarpe 172, 28195 Bremen Bahnhofsvorstadt

Beschreibung

Baugruppe von vier sechsgeschossigen Trakten mit markanten gläsernen Treppenhaustürmen, wichtiges Beispiel der Bremer Nachkriegsmoderne. Erbaut 1952-54 vom Hochbauamt nach Vorplanung von Baurat H. Krajewski und nach Entwürfen der jungen Architektin Heidi Starke, hatte das Projekt einen Wettbewerb zum Bau von Berufsschulen des US-Hochkommissars für Deutschland McCloy und damit eine beträchtliche Fördersumme gewonnen. Die Führungen verdeutlichen die technischen Herausforderungen der jüngst durchgeführten denkmalgerechten Instandsetzung des Blocks D.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten (sonst nicht geöffnet)
Führung/-en: 11:00 und 15:00 Uhr
Führungsperson/-en: Architekt Stefan Feldschnieders
Thema: Führung durch mehrere Blocks
Weitere Hinweise: Treffpunkt Amt für Versorgung und Integration, Block D, Haupteingang, Dauer ca. 1,5 Std., eingeschränkte Parkmöglichkeiten, ÖPNV oder Fahrrad empfiehlt sich.

Kontakt

Stefan Feldschnieders, Tel.: 0421 178660, E-Mail: info@fk-architekten.de

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Ehemaliges Katasteramt "Kwadrat"

Wilhelm-Kaisen-Brücke 4, 28199 Bremen Neustadt

Beschreibung

Das ehem. Katasteramt wurde 1953-56 nach Entwürfen von Prof. Friedrich Wilhelm Kraemer, Braunschweig, gemeinsam mit dem Bau von Wasser-und-Schiffahrtsdirektion sowie Wasser- und-Schiffahrtsamt Bremen als moderner Verwaltungsbaukomplex nach vorangegangenem Wettbewerb errichtet. Der quadratische Bau mit eindrucksvollem lichtdurchfluteten Foyer dient heute als ein Domizil der Werkstatt Bremen.

www.werkstatt-bremen.de

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 18:00 Uhr (sonst regelmäßig geöffnet, siehe Homepage )
MitarbeiterInnen erklären das Haus und die heutige Nutzung

Kontakt

Ute Witte, Werkstatt Bremen, Tel.: 0421 3615778, E-Mail: ute.witte@werkstatt.bremen.de
Christine Fortlage, Werkstatt Bremen, Tel.: 0421 36159339, E-Mail: christine.fortlage@werkstatt.bremen.de

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Ehrenmal Altmannshöhe

Osterdeich, Wallanlagen, hinter der Kunsthalle 28195 Bremen Mitte

Beschreibung

Das Ehrenmahl für die Gefallenen des I. Weltkriegs wurde 1933-35 nach Entwürfen des Bremer Künstlers E. Gorsemann und des Landschaftsarchitekten H. Wiepking-Jürgensmann als großer Mauerring auf einer Anhöhe der Wallanlagen errichtet. Es handelt sich um das größte Namensdenkmal Deutschlands. Die Nationalsozialisten instrumentalisierten das Totengedenken zur ideologischen Vorbereitung des nächsten großen Kriegs.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten (sonst nicht geöffnet)
Führung/-en: 11:00 und 16:00 Uhr, Dauer 1 Std.
Führungsperson/-en: Horst Massmann, Geschichtswerkstatt Osterholz und Matthias Löber, Historiker
Thema: Geschichte der Anlage und wie das heutige Kriegsgedenken der Völkerverständigung dienen kann

Kontakt

Horst Massmann, Tel.: 0421 420785, E-Mail: horstmassmann@gmx.de

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Ev. Kirche Unser Lieben Frauen

Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof 27, 28195 Bremen Altstadt

Beschreibung

Älteste und erste stadtbürgerliche, von der erzbischöflichen Domkirche unabhängige Pfarrkirche aus dem 11. Jh. Ab 1230 unter Erzbischof Gerhard II. in ihrer heutigen Form erbaut. Gilt als eine der am reinsten erhaltenen frühgotischen Hallenkirchen westfälischen Typs. Ältestes Bauteil ist der Südturm um 1100. Sog. Beinkeller unter dem Nordschiff. Ursprünglich wohl Karnerkapelle des 12. Jhs. Im 15. Jh. als Kapelle von der Allerseelen-Bruderschaft genutzt, aus dieser Phase erhaltene Wandmalereien. Um 1300 Anbau eines vierten Schiffs, 1320-50 Neubau des Chors. Verlust des mittelalterlichen Putzes bei Neugestaltung des Inneren 1958-65. Moderne Glasfenster von Alfred Manessier. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

http://www.unser-lieben-frauen.de

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 10:30 bis 18:00 Uhr (sonst regelmäßig geöffnet, siehe Homepage )
10:30 - 12:00 Uhr Bachkantaten-Gottesdienst zum Tag des offenen Denkmals mit dem Knabenchor Unser Lieben Frauen, Leitung Ulrich Kaiser, anschließend Kirchen-Café
Führung/-en: 14:00 und 16:00 Uhr Manessier-Fenster, 13:00, 15:00 und 17:00 Uhr neu gestaltete Friedenskapelle
Führungsperson/-en: Pastor Stephan Kreutz u. a.
Weitere Hinweise: 12:00 - 18:00 Uhr Erkundung der Kirche „mit Maßband und Taschenlampe“ (wird gestellt) für Kinder und Eltern mit Pastorin Gesche Gröttrup

Kontakt

Pastor Stephan Kreutz, Tel.: 0421 95899574, E-Mail: kreutz@kirche-bremen.de

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