Hamburg Eimsbüttel

Amsinck-Villa

Beim Amsinckpark 18, 22529 Hamburg Eimsbüttel Lokstedt

Beschreibung

1868-70 entstand nach Plänen des Hamburger Rathaus-Architekten Martin Haller der Sommersitz des Hamburger Kaufmanns Wilhelm Amsinck als viergliedriger Putzbau. Er wurde abgestimmt auf den ihn umgebenden englischen Landschaftsgarten (Entwurf J. C. Jürgens). Beim Umbau zur Kindertagesstätte wurden bei der aufwendigen Sanierung verschiedene Schichten der Nutzung und Ausgestaltung sichtbar. An der großzügigen Schlichtheit des Baudenkmals kann die Affinität der wohlhabenden Kaufmannsfamilie zum Stil englischer Landhäuser nachempfunden werden.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

12:00 - 16:00 Uhr geöffnet, 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr Führungen

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Merkmale

Gartenhaus Fontenay

Mittelweg 183, 20148 Hamburg Eimsbüttel Rotherbaum

Beschreibung

Das um 1820 von John Fontenay errichtete Gartenhaus ist Teil einer Siedlung. Es ist eines der letzten Zeugnisse der Bebauung vor dem Dammtor nach der Planierung des Geländes in der Franzosenzeit. Der zweigeschossige klassizistische Fachwerkbau auf massivem Sockel war ursprünglich ein schlichtes Doppelwohnhaus. 2000 durch Brandstiftung schwer beschädigt, wurde es von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg gerettet. Bei der Restaurierung wurde der äußere Charakter als Doppelhaus wiederhergestellt. Seit 2008 ist es Sitz des Ägyptischen Generalkonsulats.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

6.9.: 12:30 - 15:00 Uhr

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Grindelhochhäuser mit Dachterrasse

Oberstraße 18c, 20144 Hamburg Eimsbüttel Harvestehude

Beschreibung

1946-56 wurden am Grindel die ersten Wohn-Hochhäuser Deutschlands erbaut. Eingebettet in ein aufwendig gestaltetes Außengelände entstanden 12 Hochhäuser mit 9-15 Geschossen. Sie stehen seit 2000 unter Denkmalschutz und gehören zum größten Teil der SAGA Unternehmensgruppe. Ein Rundgang vermittelt Einblicke in die Geschichte und Architektur dieses einst visionären Wohnviertels. Im Anschluss ist ein Besuch der sonst nicht öffentlichen Dachterrasse möglich. Dort kann jeder angemeldete Besucher bei Kaffee und Kuchen die Aussicht über ganz Hamburg genießen.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

12:00, 14:00 und 16:00 Uhr Führungen, nur nach Anm. bis 5.9. bei anmeldung@proquartier.hamburg, Tel. 040-426669-797/Fax: -705

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten
Führung/-en: 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr
Weitere Hinweise: nur nach Anm. bis 5.9. bei anmeldung@proquartier.hamburg, Tel. 040-426669-797/Fax: -705

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Ida-Ehre-Schule: Spaziergang im Eimsbütteler Schulviertel

Bogenstraße 36, 20144 Hamburg Eimsbüttel

Beschreibung

In dem im Volksmund genannten „Schulviertel von Eimsbüttel“, beidseitig von Bundes- und Bogenstraße, hat Hamburg seine größte Schulhaus-Dichte. An zwei dieser Schulen soll das Motto des Denkmaltages „Modern(e) Umbrüche in Kunst und Architektur“ anschaulich gemacht werden: Am Vergleich der 1931 fertiggestellten Ida-Ehre-Schule von Fritz Schumacher (Bogenstr. 34-36) und der von Albert Erbe entworfenen und zwischen 1908 -10 errichteten Helene-Lange-Schule (Bogenstr. 32) lässt sich die erstaunliche Entwicklung der Schulhaus-Architektur zwischen 1910 und 1930 in Hamburg eindrücklich nachvollziehen.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten (sonst nicht geöffnet)
Führung/-en: 11:00 Uhr, Dauer ca. 1 Std.
Weitere Hinweise: Treffpunkt: Bogenstraße zwischen Helene-Lange-Schule und Ida-Ehre-Schule

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Jüdisches Bildungszentrum Chabad

Rothenbaumchaussee 19, 20148 Hamburg Eimsbüttel Rotherbaum

Beschreibung

Das Einfamilienhaus an der Rothenbaumchaussee 19 wurde 1877 für den Arzt Fr. Caesar Gerson (Architekt J. B. Heyn) erbaut. 1890 erwarb es der Kaufmann Moses Max Bauer und bis 1935 stand es in jüdischem Eigentum. Seit Ende 2012 ist Chabad Hamburg e. V. Eigentümerin und setzt sich für dessen Restaurierung ein. Nicht nur die Malereien der ersten Ausstattungsphase von 1877 sind erhalten, sondern auch circa 20 Jahre später entstandene hochwertige Malereien. Am Denkmaltag führt die Restauratorin Inke Hansen.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 15:00 Uhr
Führung/-en: 11:00 und 13:00 Uhr

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Kapelle Schröderstift

Schröderstiftstraße 34, 20146 Hamburg Eimsbüttel Rotherbaum

Beschreibung

Das Schröderstift wurde ab 1851 von J. H. Schröder nach einem Entwurf von A. Rosengarten und A. Petersen als Dreiflügelanlage mit zentraler Kapelle errichtet. Die Kapelle wurde 1896 zu einer prächtigen marmornen Grabkapelle im Rundbogenstil umgebaut. Heute ist die ehemalige evangelische Kapelle die Kirche der koptischen Gemeinde in Hamburg. 2017 wurden eine hölzerne Ikonostase und weitere Holzeinlegearbeiten in die Kirche eingebaut, die in Ägypten hergestellt wurde. Die Wohnungen des alten Stifts werden seit 1981 von der Mieterselbstverwaltung Schröderstift erhalten, verwaltet und bewohnt.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 15:00 bis 18:00 Uhr
15:00 Uhr Vortrag: Geschichte des Stifts, seines Erbauers und seiner Bewohner

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Logenhaus der Provinzialloge von Niedersachsen

Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg Eimsbüttel Rotherbaum

Beschreibung

Das Gebäude wurde 1907-09 von den Freimaurern durch die Architekten Gerhardt, Schomburgk und Strelow als Logenhaus errichtet und nach schweren Kriegszerstörungen wieder aufgebaut. Mit seiner Tempelfront als Hauptfassadenmotiv erinnert es an die ältesten Hamburger Logenhäuser aus der Zeit des Aufklärungs-Klassizismus.

http://www.plvn.de/haus.html

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 10:00 bis 18:00 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
Erklärung der symbolträchtigen Fassade, Kurzvorträge zum Thema Freimaurerrei
Führung/-en: nach Bedarf
Thema: Erklärung der symbolträchtigen Fassade und Hausführung

Kontakt

Henning Schumann, Vorsitzender Verband, Tel.: 040 443723, Mobil: 0172 4304695, E-Mail: vorstand@mozart-saele.de

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Rundgang der Karl-Schneider- Gesellschaft

Turmweg, Treffpunkt: U-Bahnhof Hallerstraße Ausgang Turmweg 20148 Hamburg Eimsbüttel Rotherbaum

Beschreibung

Zwischen Rothenbaumchaussee und Dammtorstraße hat Karl Schneider von1927-31 vier Bauten realisiert: den U-Bahnhof Hallerstraße, die Tankstelle Dapolin, seinen legendären Kunstverein und das Unterwerk "Stephan" am Dammtor. Auf dem Rundgang werden sie besucht, anhand von Fotos der originale und aktuelle Zustand verglichen und über das Leben und Werk Karl Schneiders, dieses Pioniers des Neuen Bauens inHamburg, berichtet.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten
Führung/-en: 12:00 Uhr

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Siedlung im Bauhaus-Stil aus dem Jahr 1931

Julius-Vosseler-Straße 189, 22527 Hamburg Eimsbüttel Lokstedt

Beschreibung

Die Siedlung wurde 1931 im damals noch preußischen Lokstedt erbaut. Der Entwurf stammte von den jüdischen Architekten Semmy und Bernd Engel sowie von Hermann Rickert und umfasste 136 Einfamilienhäuser in Form von zweistöckigen Doppel- und Reihenhäusern. Die Formensprache der Architektur war vermutlich vom Bauhaus beeinflusst. Die Siedlung wurde von der gemeinwirtschaftlichen „Bauhütte Bauwohl GmbH zu Hamburg“ im Auftrag der privaten Bauherren errichtet.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

14:00 Uhr Führung

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St. Johannis-Harvestehude

Turmweg , Bei St. Johannis 20148 Hamburg Eimsbüttel Rotherbaum

Beschreibung

Die Stadtbild prägende Kirche wurde 1882 vom Architekten Wilhelm Hauers erbaut. Außen wie innen weitgehend im Original erhalten, gilt die Kirche als eindrucksvolles Beispiel neugotischen Backsteinbaus im Stil der ‚Hannoverschen Schule’. Die Neugotik trägt den Umbruch in sich: Auf den ersten Blick gotisch, erkennt man beim näheren Hinsehen viele geschickt miteinander verknüpfte Stilmittel anderer Epochen. Diesen Umbrüchen wird bei den Führungen nachgegangen. Die neue Orgel im historischen Prospekt zeichnet sich durch ihren spätromantischen Klang aus.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 10:00 bis 18:00 Uhr
10:00 Uhr Gottesdienst, 17:00 Uhr Orgelkonzert
Führung/-en: 13:00 Uhr mit Turmbesteigung, 14:00 und 15:00 Uhr Kirchenführungen, 16:00 Uhr Orgelführung
Weitere Hinweise: Turmbesteigung für max. 20 Personen, nicht barrierefrei

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