Hamburg Nord

Ansgar-Kirche Langenhorn

Langenhorner Chaussee 266, 22415 Hamburg Nord Langenhorn

Beschreibung

Der 1929/30 durch die Architekten Hermann Geißler und Otto Wilkening errichtete kubische Klinkerbau mit schlankem, flach gedecktem Turm zeichnet sich durch Funktionalität und Einfachheit aus. Die Orgel von Furtwängler & Hammer wurde nach Plänen von Hans Henny Jahnn gebaut und 2008 von der Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich restauriert. Die Orgelempore zieren s/w-Reproduktionen eines 1932 abgelehnten Entwurfs für ein Altar-Triptychon der jüdischen Malerin Anita Rée. 2018 konnte die Gemeinde zwei originale Vorentwürfe erwerben, die nun im Kirchenraum zu sehen sind.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten
9:00 - 10:00 und 11:00 - 13:00 Uhr geöffnet, 10:00-11:00 Uhr Gottesdienst, anschließend Begegnungen bei Kaffee und Gebäck, 12:00 Uhr Orgelkonzert
Führung/-en: 11:30 Uhr

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Friedhof Ohlsdorf

Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg Nord Ohlsdorf

Beschreibung

Der am 1. Juli 1877 eingeweihte Ohlsdorfer Friedhof ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Er wurde vom späteren Friedhofsdirektor Wilhelm Cordes angelegt und von Otto Linne in den 1920er-Jahren erweitert. Passend zum bundesweiten Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ wird der Frage nachgegangen, wo sich Neues auf Grabstätten zeigt. Wo hat man sich vom traditionellen Stil in Bezug auf Form, Motiv, Farbe, Material oder gar Nutzung gelöst? Die geführte Spurensuche wird in zwei Varianten angeboten: als Spaziergang zu Fuß oder als Radtour (mit dem eigenen Fahrrad). Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

6. - 7.9.: 9:00 - 21:00 Uhr geöffnet

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 9:00 bis 21:00 Uhr
10:30 Uhr literarischer Spaziergang, Treff: Friedhofsseite Verwaltungsgebäude Fühlsbüttler Str. 756

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Fritz-Schumacher-Halle im Forum Ohlsdorf

Fuhlsbüttler Straße 758, 22337 Hamburg Nord Ohlsdorf

Beschreibung

Fritz Schumachers letzter und persönlichster Bau ist das 1933 fertiggestellte Krematorium auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Besonderes Prunkstück ist die große Fritz-Schumacher-Feierhalle (ehemals Feierhalle B). Im Innern bestechen die 37 Buntglasfenster (9 m hoch) von Ervin Bossányi durch ihre intensive Farbkomposition. Eine weitere Besonderheit ist das goldglänzende Mosaik des Berliner Künstlers Heinrich Jungebloedt. 2010 entstand das Forum Ohlsdorf, bestehend aus dem restaurierten Schumacher-Bau und einem neu errichteten Flügelbau.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 12:30 bis 16:30 Uhr
Führung/-en: nach Bedarf
Weitere Hinweise: Treffpunkt: vor der Fritz-Schumacher-Halle, auf der Friedhofsseite des Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 758

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Fritz-Schumacher-Siedlung

U-Bhf. Langenhorn Nord, Treffpunkt: Bushaltestelle 22417 Hamburg Nord Langenhorn

Beschreibung

Die Siedlung mit geplanten 800 Wohnungen war der erste städtische Wohnungsbau in Hamburg. Die von der Gartenstadtbewegung beeinflusste Kleinhaussiedlung, die sich symmetrisch um die Hauptachse der Tangstedter Landstraße gruppiert, entstand 1919/21 nach Plänen Fritz Schumachers (ursprüngl. Farbgestaltung Otto Fischer-Trachau). Den Zielen der Wohnreformbewegung folgend, entstand hier günstiger Wohnraum mit der Möglichkeit zur Selbstversorgung für Kriegsheimkehrer und kinderreiche Familien. Seit 1990 wird die Siedlung von einer Mieter-Genossenschaft verwaltet.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

14:00 Uhr Führung, Dauer 2 Std.

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Gelehrtenschule des Johanneums

Maria-Louisen-Straße 114, 22301 Hamburg Nord Winterhude

Beschreibung

1529 gründete der Reformator Bugenhagen die Gelehrtenschule des Johanneums, die älteste und traditionsreichste höhere Schule Hamburgs. F. Schumacher setzte 1912–14 mit der Dreiflügelanlage an der Maria-Louisen-Straße den alten Typus des Johanneums auf dem Domplatz in seine Backsteinsprache um. Das Forum Johanneum (Andreas Heller 2007) wurde vom BDA Hamburg prämiert. Im Herbst 2016 entstand ein drittes Gebäude (Winking Froh Architekten). Im Zentrum der Führung steht der Schumacherbau, doch werden auch die neuen Gebäude betrachtet, die auf versch. Weise seine Formensprache zitieren.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

10:00 - 13:00 Uhr geöffnet, 10:00 und 11:30 h Führung, auch für Familien geeignet (Dauer 1,5 Std.). Gelertenschule des Johanneums. Treff: Innenhof Schumacherbau

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Hans-Henny-Jahnn-Orgel in der Heinrich-Hertz-Schule

Grasweg 72-76, 22303 Hamburg Nord Winterhude

Beschreibung

Mit der Orgel für die ehem. Lichtwarkschule (1925-31) konnte H. H. Jahnn erstmals seine orgelbaulichen Ideale verwirklichen, die er aus wichtigen historischen Vorbildern und harmonikalen Gesetzmäßigkeiten entwickelt hatte. Damit stellt die Orgel einen Meilenstein in der Entwicklung des Orgelbaus dar, wozu auch die Gestaltung des Prospekts durch Fritz Schumacher beiträgt. Das Zusammenspiel von Klang und Gestaltung zeugt von einer modernen Auffassung der Einbindung des Instruments in die ästhetische Erziehung von Kindern und Jugendlichen.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 15:00 bis 18:00 Uhr
Führung/-en: halbstündlich
Weitere Hinweise: Treff: Aula C, 1. Stock

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Informationszentrum über Zwangsarbeit 1943-45

Wilhelm-Raabe-Weg 23, 22335 Hamburg Nord Fuhlsbüttel

Beschreibung

In den letzten, sich am authentischen Ort befindlichen noch weitgehend im Originalzustand erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken hat die Willi-Bredel-Gesellschaft - Geschichtswerkstatt e.V. mehrere Ausstellungen zum Thema "Zwangsarbeit in Hamburg" eingerichtet.

http://www.bredelgesellschaft.de/schoeps/baracke.htm

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 14:00 bis 17:00 Uhr (sonst regelmäßig geöffnet, siehe Homepage )
begleitendes Filmprogramm
Führung/-en: nach Bedarf
Thema: Ausstellungsthemen
Weitere Hinweise: Themen der Ausstellungen: Zwangsarbeit in Hamburg, Arbeits- und Lebensbedingungen der Niederländischen Zwangsarbeiter, Leidensweg und Behauptung Matla Rozenberg, Firmengeschichte Kowahl&Bruns, Emil Bruns - Kriegsverbrecher und Kriegsgewinner, Zwangsarbeiterbaracke - Notunterkunft in der Nachkriegszeit

Kontakt

Klaus Struck, Willi-Bredel-Gesellschaft - Geschichtswerkstatt e. V., Tel.: 040 592273, Mobil: 0176 57334142, E-Mail: kstruck1@web.de
Hans Matthaei, Willi-Bredel-Gesellschaft - Geschichtswerkstatt e. V., Mobil: 0152 37692330, E-Mail: hans.matthaei@googlemail.com

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Kirche St. Gertrud

Immenhof 10, 22087 Hamburg Nord Uhlenhorst

Beschreibung

Die St. Gertrud Kirche wurde 1881-85 von dem norddeutschen Kirchbaumeister Johannes Otzen errichtet. Die neogotische Backsteinkirche, romantisch am Kuhmühlenteich gelegen, ist einer der bedeutenden Hamburger Sakralbauten. Das Mauerwerk des 88 m hohen Turms besteht aus zahlreichen glasierten Ziegeln in rot, gelb und grün. 2014 wurde der Innenraum umfassend saniert. Besonders ins Auge springen die bunten Fenster, die aus der zerstörten Nikolai-Kirche stammen und nach dem Krieg eingesetzt wurden. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 14:00 bis 17:00 Uhr
Führung/-en: 12:30 und 14:30 Uhr
Weitere Hinweise: Treff: unter der Orgelempore

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Literarischer Spaziergang auf dem Friedhof Ohlsdorf

Fuhlsbüttler Straße 756, Treffpunkt: U/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbütteler Straße 22337 Hamburg Nord

Beschreibung

Der von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme durchgeführte Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof führt zu Gräbern Hamburger Künstlerinnen und Künstler, die im Nationalsozialismus lebten. Deren Situation in den Jahren 1933-45 wird thematisiert und aus ihren Erzählungen, Gedichten, Berichten und letzten Briefen gelesen.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 10:00 bis 13:00 Uhr (sonst täglich geöffnet)
Führung/-en: 10:00 Uhr
Führungsperson/-en: Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode
Weitere Hinweise: Anmeldung per Mail an Neuengamme@bkm.hamburg.de. Eine Kooperation mit der Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.

Kontakt

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel.: 040 428131500, E-Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

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Museum der Arbeit – die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie

Wiesendamm 3, 22305 Hamburg Nord Barmbek-Nord

Beschreibung

Das ehem. Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie von 1871, in dem heute das Museum der Arbeit zu Hause ist, veranschaulicht wie kein anderer Standort die Industrialisierung Hamburgs. Im II. Weltkrieg wurden die Fabrikanlagen in wesentlichen Teilen zerstört. In den 1950er-Jahren verlegte die NYH ihren Sitz ganz nach Harburg und einige Gebäudeteile wurden abgerissen. Vor der Umnutzung zum Museum verblieb eine Industrieruine mit Teilen der „Alten Fabrik“ von 1871, dem Torhaus, der Zinnschmelze, dem Kesselhaus und der „Neuen Fabrik“ von 1908.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten
Führung/-en: 10:00 Uhr
Weitere Hinweise: Achtung kostenpflichtig: Museumsbesuch außerhalb d. Führungen zum regulären Eintrittspreis

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