Hamburg Harburg

Ensemble Zimmermannstraße

Zimmermannstraße 7-23, 8-24, 21079 Hamburg Harburg Wilstorf

Beschreibung

1921-24 baute der Eisenbahnbauverein Harburg nach Plänen von Wilhelm Eitner eine Siedlung entlang der neu angelegten Zimmermannstraße. Die zweigeschossigen Putzbauten mit Walmdächern und kleinen Vorgärten wirken im Äußeren traditionalistisch und sind mit der Möglichkeit zur Querlüftung den Reformgedanken verpflichtet. Große, rückwärtige Gartengrundstücke waren zur Erholung und Selbstversorgung vorgesehen. Geräte- und Kleinviehschuppen sind hinter der nördlichen Häuserzeile erhalten. Die zeittypischen Elemente des Kleinsiedlungsbaus wurden bei späteren Anlagen aufgegeben.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

11:00, 12:00 und 13:00 Uhr Führungen, Treff: Zimmermannstr. 13

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Merkmale

Friedrich-Ebert-Gymnasium

Alter Postweg 30-38, 21075 Hamburg Harburg Heimfeld

Beschreibung

Das Friedrich-Ebert-Gymnasium, 1628 als Lateinschule gegründet, ist das zweitälteste Gymnasium Hamburgs. 1929/30 wurde das heutige Gebäudeensemble, dessen Mittelpunkt die Friedrich-Ebert-Halle bildet, durch das Hochbauamt der Stadt Harburg-Wilhelmsburg errichtet (Entwurf Nicolas van Taack-Trakranen, Fertigstellung Otto Kleeberg). Der Backsteinbau steht in der Tradition der Bauhausarchitektur und folgt Prinzipien, die Oberbaudirektor Fritz Schumacher für moderne Schulgebäude gefordert hatte. Die Restaurierung wurde Anfang 2018 abgeschlossen. Am Denkmaltag führen Schülerinnen und Schüler.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 14:00 bis 17:00 Uhr
Führung/-en: nach Bedarf
Weitere Hinweise: Treff: Foyer Ebert-Halle

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Gewölbekeller Harburger Schloss

An der Horeburg 8, 21079 Hamburg Harburg Harburg

Beschreibung

Um 1000 n. Chr. wurde auf einer Elbinsel die Horeburg errichtet. Im 16. Jh. zum Schloss und im 17. Jh. zur Zitadelle ausgebaut, begann im 19. Jh. der Umbau der Schlossinsel zum Industriegebiet. Anfang des 20. Jh. entstand aus dem noch existierenden Flügel des Schlosses ein Wohnhaus, in dessen Keller sich wohl der älteste erhaltene Raum Hamburgs befindet. Der Gewölbekeller aus der Zeit um 1440 wird das Highlight der neuen Museumsdependance des Stadtmuseums Harburg, die 2020 eröffnet werden soll. Aktuell wird der historische Raum in seinen Ursprung zurückversetzt und restauriert. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 17:00 Uhr
Führung/-en: 11:00 - 16:00 Uhr stündlich

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Harburger Rathaus

Harburger Rathausplatz 1 , 21073 Hamburg Harburg Harburg

Beschreibung

Das Harburger Rathaus wurde 1892 nach Entwürfen des Architekten Christoph Hehl im Stil der flämischen Renaissance fertig gestellt. Das Stadthaus von 1830 am Sand war für die Verwaltungsaufgaben Harburgs zu klein geworden. Das Rathaus besitzt eine prachtvolle Fassade, die sich in einen vorspringenden Mitteltrakt und zwei kleinere Seitenrisalite gliedert. Der Rundgang führt in den Großen Sitzungssaal mit historischen Buntglasfenstern, in das repräsentative Treppenhaus und unter das Dach, wo sich seit dem Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg an Stelle des Wappens das Uhrwerk der Turmuhr befindet.

Öffnungszeiten und Programm am 7. September 2019

6:00 - 15:00 Uhr geöffnet, 11:30 und 13:30 Uhr Führungen, nur nach Anmeldung bis 4.9. bei pressestelle@harburg.hamburg.de oder telefonisch von 9:00 bis 15:00 Uhr unter 040 428713505.

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Kontor- und Wohnhaus Kanalplatz 6

Kanalplatz 6, 21079 Hamburg Harburg Harburg

Beschreibung

Das Gebäude in zentraler Hafenlage wurde 1854 vom Harburger Kaufmann L. W. Brammer als Wohnhaus mit „Comptoir“ errichtet. 1906 wurde es zu einem repräsentativen Kontorhaus für die Reederei und Schifffahrtsgesellschaft Renck & Hessenmüller umgebaut (Distel & Grubitz). Diese grundlegenden gestalterischen und technischen Veränderungen prägen das Gebäude bis heute. Teile der historischen Kontorausstattung sowie Schriftzüge sind erhalten. Das alte Kontor wird heute von der Kulturwerkstatt Harburg genutzt. Eine private Eigentümergemeinschaft verfolgt schrittweise die denkmalgerechte Modernisierung.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 12:00 bis 18:00 Uhr
Führung/-en: 15:00 Uhr
Weitere Hinweise: Treff: vor dem Haus

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Liebherr Portalkran

Lotsekai, Harburger Binnenhafen 21079 Hamburg Harburg Harburg

Beschreibung

Der Liebherr-Portalkran von 1972 steht für die industriell-gewerbliche Epoche der etwa 1000jährigen Geschichte des Harburger Binnenhafens. Er wurde von der Firma Mulch Güterservice bis 2006 für den Umschlag von Schüttgut genutzt. Nach Verlagerung des Betriebs rettete die KulturWerkstatt Harburg den Kran, der jetzt im Museumshafen Harburg e.V. integriert ist. Denkmalgerecht saniert, ist der betriebsbereite, begehbare „KulturKran“ heute ein Open-Air-Veranstaltungsort. Zwei Eisenbahnwaggons, ein Schiebewandwagen (Hbis 299) und ein Güterwagen (Gbs 213) ergänzen das Industrie-Ensemble.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 12:00 bis 18:00 Uhr
Schaukranen – der Kran in Bewegung, Rundfahrten mit Informationen zum Museumshafen und den Schiffen, 12:00 - 14:00 Uhr Musikalischer Frühschoppen - Jazz im Waggon, Liebherr Portalkran, Lotsekai, Museumshafen Harburg

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Neues Bauen der 1920er-Jahre – eine Spurensuche in Harburg mit dem Fahrrad

Alter Postweg 30, Treffpunkt 21075 Hamburg Harburg Heimfeld

Beschreibung

Harburg war bis 1937 eine selbstständige Stadt, die in den 1920er Jahren, wie viele andere Städte in Preußen, von sozialdemokratisch orientierten Kommunalpolitikern geprägt wurde. Baulichen Ausdruck fanden deren Bestrebungen in Gebäuden, wie wir sie in Harburg finden: Das Friedrich-Ebert-Gymnasium (s. S. XY), Wohnbauten, dem Stadtbad an der Bremer Straße oder dem Parkeingang am Marmstorfer Weg. Die Fahrradtour (inkl. Außen-Besichtigungen) mit dem Denkmalpfleger Christoph Schwarzkopf dauert ca. 1,5 Stunden.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten
Führung/-en: 12:30 Uhr
Weitere Hinweise: Dauer 1,5 Std. Treff: Alter Postweg 30

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Peiner Werftkran

Lotsekai, Harburger Binnenhafen 21079 Hamburg Harburg Harburg

Beschreibung

Der blaue Werftkran W40 von Peiner bildet mit dem gelben Liebherr Portalkran (s. o.) ein Ensemble der industriellen Vergangenheit des Harburger Binnenhafens. 1960 gebaut, mit 6t Nutzlast, wurde er von der Firma Neven & Grube Lotsekai für den Umschlag von Futtermitteln eingesetzt. Die Kulturwerkstatt Harburg hat ihn übernommen und 2016 wegen der Kai- und Oberflächensanierung am Standort demontiert. Fördermittel ermöglichten die Instandsetzung des Krans. Der Museumshafen Harburg e. V. möchte den Kran nach Abschluss aller Arbeiten wieder für Schau-Kranungen in Betrieb nehmen.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 12:00 bis 18:00 Uhr
Rundfahrten mit Informationen zum Museumshafen und den Schiffen
Führung/-en: nach Bedarf

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Sammlung Falckenberg, Deichtorhallen Hamburg

Wilstorfer Straße 71, Phoenix Fabrikhallen, Tor 2 21073 Hamburg Harburg Harburg

Beschreibung

Die Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen in Hamburg-Harburg umfasst etwa 2.200 Arbeiten der zeitgenössischen Kunst. Ihr Schwerpunkt liegt auf deutscher und amerikanischer Gegenwartskunst der letzten 40 Jahre. Die großzügigen Räume in einer denkmalgeschützten Industriearchitektur ermöglichen es, größere Installationen und multimediale Projekte weltweit anerkannter Künstler/-innen ständig zu präsentieren. Neben dem Bestand der Sammlung werden umfangreiche Wechselausstellungen gezeigt.

https://www.deichtorhallen.de/sammlung-falckenberg

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

geöffnet zu den Programmpunkten (sonst regelmäßig geöffnet, siehe Homepage )
Führung/-en: 17:00 Uhr
Führungsperson/-en: Angela Holzhauer
Thema: Öffentliche Führung durch die Sammlung Falckenberg mit Blick ins Schiebelager
Weitere Hinweise: Rundgang durch die Sammlung mit Blick ins Schiebelager an. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich bis 6.9. unter sammlungfalckenberg@deichtorhallen.de

Kontakt

Isabel Abele, Deichtorhallen Hamburg, Sammlung Falckenberg, Tel.: 040 32506762, E-Mail: sammlungfalckenberg@deichtorhallen.de

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Speicher am Kaufhauskanal (Neues Kaufhaus)

Blohmstraße 22, 21079 Hamburg Harburg Harburg

Beschreibung

Das „Neue Kaufhaus“ wurde 1827 als Ergänzung am Ende des Kaufhauskanal erbaut, musste aber 1881 der Eisenbahn nach Stade weichen, deren Strecke die Stadt teilte. Daraufhin wurde es an den heutigen Standort versetzt. Zum Fachwerkbau mit 3 Lagerböden kam 1888 ein „verputztes" Comptoirgebäude. Nach aufwendiger, denkmalgerechter Renovierung ist die historische Nutzung als Lebensmittel- und Werkzeuglager noch gut sichtbar. Im Schuppen sind noch die alten Balken, Winden, Luken und Waagen vorhanden. Es gilt als ältester Großspeicher Hamburgs.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 17:00 Uhr
Führung/-en: nach Bedarf

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