Kreis Kleve

Emmerich

Kath. St.-Martini-Pfarrkirche

Martinikirchgang, 46446 Emmerich

Beschreibung

Erbaut um 1040. Vom Gründungsbau dreiteilige Choranlage, Krypta und Teile der Vierung erhalten, mehrfach zerstörte Westteile aufgegeben. Ab 1390 Neubau gotischer Turm, Haupt- und Seitenschiff unter Mitbenutzung des romanischen Querhauses. Spätgotisches Chorgestühl 1486, flämischer Taufbrunnen 1531-35, Schatzkammer mit Kirchenschätzen von St. Vitus in Hoch-Elten und St. Martini, Stücke aus dem 11. Jh. Orgel mit Kogge und Nebelhorn.

Öffnungszeiten am 9.9.

8 - 18 Uhr
(sonst 8 - 19 Uhr geöffnet)

Führungen

Orgel- und Schatzkammerführungen 12.30 und 15.15 Uhr durch Henrik Wirz, Stefan Burs, Kantor, und Gisela Lensing-Hebben

Aktionen

kostenlose Schiffsverbindung mit der Graaf van Bylant, Anleger in Tolkamer (NL) an der Europakade, Anleger in Emmerich am Seiger an der St.-Martini-Kirche: 11 und 14.30 Uhr von Tolkamer (NL) nach Emmerich, 12.15 und 16.15 Uhr von Emmerich nach Tolkamer (NL)

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Merkmale

Rheinmuseum Emmerich

Martinikirchgang, 46446 Emmerich

Beschreibung

Das Museum stellt die Entwicklung der Rheinschifffahrt und die Verbindung der Stadt zum Rhein aus, mit mehr als 140 Modellen, vom Einbaum bis zum Schubverband. Neben vielen Fotodokumentationen über das Leben und Arbeiten am Rhein ergänzen Schiffsteile vom Anker bis zum Seitenschwert, Ausrüstungsgeräte und Schiffsglocken das umfangreiche Museumsgut. Es beherbergt auch die um 1500 geschnitzte übermannsgroße Christophorusfigur aus dem Christoffeltor. Bildhauer war vermutlich Dries Holthuys.

Öffnungszeiten am 9.9.

10 - 16.30 Uhr
(sonst So - Mi 10 - 12.30 und 14 - 16.30, Do 10 - 12.30 und 14 - 18, Fr 10 - 12.30 Uhr geöffnet)

Aktionen

Fotoausstellung: Denkmäler in Emmerich am Rhein.

Ansprechpartner

Elisabeth Riepe, Stadt Emmerich am Rhein, UDB, Tel.: 02822 751510, E-Mail: elisabeth.riepe@stadt-emmerich.de
Anika Lampe, Stadt Emmerich am Rhein, UDB, Tel.: 02822 751538, E-Mail: anika.lampe@stadt-emmerich.de

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Merkmale

Wanderung Landwehren - Bodendenkmal

Netterdensche Straße, Treffpunkt: nahe Haus Nummer 421 46446 Emmerich Klein-Netterden

Beschreibung

Grenzregulierungen zwischen Preussen und den Niederlanden regelten auch die wasserbaulichen Verhältnisse im Grenzraum. Ein Entwässerungsgraben bildete die neue Landesgrenze. Eine 1817 errichtete Backsteinbrücke mit Stauwehr ließ Landverkehr zu. Die historische Linienführung der Landwehrgräben Löwenberger Landwehr und Tote Landwehr aus dem 13. Jh. ist noch weitgehend intakt. Geführte Wanderung am 8.9. entlang des Grenzkanals durch Herrn Lensing und Herrn Scheers.

Öffnungszeiten am 9.9.

8.9.: Beginn 13.30 Uhr

Ansprechpartner

Elisabeth Riepe, Tel.: 02822 751510, E-Mail: elisabeth.riepe@stadt-emmerich.de
Anika Lampe, Tel.: 02822 751538, E-Mail: anika.lampe@stadt-emmerich.de

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Merkmale

Goch

Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster Graefenthal

Maasstraße 48-50, 47574 Goch Asperden

Beschreibung

1248 von Graf Otto II. von Geldern gegründet. Die Klosterkirche war 125 Jahre Grabstätte des Grafengeschlechts von Geldern. Das Kloster wurde 1802 von den Franzosen säkularisiert. Viele wertvolle Gebäude sind noch zu sehen. Darunter das Hauptgebäude, der Kreuzgang mit gotischem Gewölbe, das Hochgrab, der Taubenturm und das Torhaus.

Homepage

http://www.kloster-graefenthal.de

Öffnungszeiten am 9.9.

10 - 20 Uhr
(sonst 10 - 17 Uhr geöffnet)

Führungen

Führungen nach Bedarf durch Gästeführer der Stadt Goch

Aktionen

Ausstellung und Klostercafé, ab 18 Uhr Grillfest

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Merkmale

Ev. Kirche

Markt 6, 47574 Goch

Beschreibung

In die nördliche Häuserzeile des Marktes einbezogene Saalkirche, rechteckig aus Backstein errichtet, Backsteinfassade zum Markt mit überhöhtem Mittelteil. Im Jahre 1699 Umbau der seit 1363 nachweisbaren ehemaligen Gasthauskapelle Zum Heiligen Geist. 1945 Zerstörung bis auf die Umfassungsmauern. 1956 Abschluss der Wiederherstellung mit Aufbringung eines neuen Dachreiters in der überlieferten Form.

Öffnungszeiten am 9.9.

14 - 17 Uhr

Führungen

Führungen mit Vortrag zum Flämische Leuchter von 1677 15 Uhr und zum Gewölberkeller 16 Uhr

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Fahrradtour Denkmale in Goch

Steinstraße 1, 47574 Goch

Beschreibung

Fahrradtour organisiert durch die Rad- und Wanderfreunde Pfalzdorf mit Heinrich Hartmann. Folgende Denkmäler liegen auf der Route: Haus zu den Fünf Ringen, Rathaus, Ev. Kirche, Susmühle, Steintor, Bahnhof, Wasserturm, St.-Martinus-Kirche, Westkirche, Ostkirche, Zum Schwarzen Adler, Klostergut Graefenthal, Mühlenstumpf, Müllerhaus, Pfarrkirche St. Stephanus, Haus Driesberg, Villermühle, Pfarrkirche und Pfarrhaus St. Petrus.

Öffnungszeiten am 9.9.

Beginn 11 Uhr

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Merkmale

Frauenhaus

Frauenhaussträßchen 6, 47574 Goch

Beschreibung

Stiftungsbrief von 1504, 1657 und 1738 Umbau, 1788 Errichtung eines Sitzungssaals und durchgreifende Renovierung, leichte Schäden im II. Weltkrieg, zweigeschossiger Backsteinbau, zwei rechtwinklig aneinanderstoßende Flügel, erstes Geschoss mit Ankersplinten, antikisierendes Gesims, Haustür im Winkel des Saalflügels mit hohem Oberlicht und Gebälk, vier kleinsprossige Schiebefenster, innen Vestibül mit Balkendecke auf Knaggen, Kamin mit Ziegelmauerung und Kaminmantel mit antikisierendem Gebälk über Fries aus Holz vom Ende des 18. Jh.

Öffnungszeiten am 9.9.

13 - 16 Uhr
(sonst nicht geöffnet)

Aktionen

Besichtigung des historischen Sitzungssaals und des Kaminzimmers, Zugang von der Straße Hinter der Mauer durch das Altenheim

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Führung: Jüdische Friedhöfe

Auf dem Wall 6, Ecke Hinter der Mauer, Treffpunkt: vor der Fitnesswerkstatt 47574 Goch

Beschreibung

Drei jüdische Friedhöfe gibt es in Goch. Den ehemaligen ev. mennonitischen sowie jüdischen Friedhof an der Kalkarer Straße/Pfalzdorfer Straße mit seinen 17 Grabsteinen von 1841-1907, die sich an den Randbereichen befinden. Auf dem Jüdischer Friedhof an der Reeser Straße, der am Anfang des 20. Jhs. angelegt wurde, existieren 86 Grabsteine. Die Wanderung mit Franz van Well führt an der Stadtmauer, der Schuhfabrik und dem Wohnhaus der Familie Sternefeld, dem Blumenplatz, einem Stadtmauerrest, dem Mahnmal Synagoge, dem Geschichtsbrunnen, dem Steintor und der Nierswelle vorbei.

Öffnungszeiten am 9.9.

Beginn 13.30 Uhr

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Geburtshaus Pater Arnold Janssen

Frauenstraße 8, 47574 Goch Goch

Beschreibung

Geburtshaus des 2003 heiliggesprochenen Arnold Janssen, Gründer des weltweiten Steyler Missionswerk. Das Haus stammt aus dem 19. Jh., es ist ein zweigeschossiger Bau mit vier Fensterachsen und Mitteltür, aus Backstein verputzt. Im Erdgeschoss flache Putzquaderung, im Obergeschoss Putzprofile um die Fenster. In den unteren Wohnräumen sind Originalmöbel und Fotos der Familie ausgestellt. Verschiedene Ausstattungsgegenstände aus der Zeit befinden sich im ehemaligen Wohnzimmer.

Öffnungszeiten am 9.9.

13 - 17 Uhr

Aktionen

Gästeführerin Ruth Küppers ist als Ansprechperson für Fragen und Erläuterungen vor Ort.

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Haus zu den Fünf Ringen

Steinstraße 1, 47574 Goch

Beschreibung

Es wurde Anfang des 16. Jhs. errichtet und ist das einzige noch erhaltene Haus aus diesem Jahrhundert. Dreistöckiger, drei Achsen breiter Backsteinbau mit zweigeschossigem zinnbesetztem Giebel zwischen achtseitigen Eckwarten. Fensterkreuze und Kragsteine der Eckwarten aus Haustein. Über den Kreuzstockfenstern im dritten Stock hochrechteckige Blenden. Darüber erneuertes Horizontalgesims.

Öffnungszeiten am 9.9.

10.30 - 17 Uhr

Aktionen

11 und 16 Uhr Vorträge: künftige Nutzung des Hauses, Ideen des Heimatvereins Goch e.V. mit Günter van Cuick, 15 Uhr Videoprojekt von Goch.TV: Haus zu den Fünf Ringen, Ausstellung: Geschichte der Fotografie, von der Holzplatten-Camera bis zur Polaroid- und Fach-Camera, eine Sammlung von Peter Neikes, Fotoausstellung: Ansichten aus Goch von 1929/1930 bis Heute.

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