Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Klingenberg

Dorfkirche Höckendorf

Kirchweg 1, 01774 Klingenberg Höckendorf

Beschreibung

Kleiner Sakralbau mittelalterlichen Ursprungs, Architektur- und Ausstattungszeugnisse der Romanik über Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus bis zur Überformung im Jugendstil, 1907, mit einem prächtigen Flügelalter um 1515 und Zeugnissen des Bergbaus und der Familie von Theler. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

https://www.kirchgemeinde-hoeckendorf.de/

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 13:00 bis 18:00 Uhr (sonst täglich geöffnet)
Führung/-en: nach Bedarf
Führungsperson/-en: Kirchenvorsteher/-innen
Thema: Die laufende Innensanierung der Kirche
Weitere Hinweise: Im Inneren der Kirche steht ein Gerüst. Wesentliche Teile der Innenausstattung sind aus Sicherheitsgründen eingehaust.

Kontakt

Michael Heinemann, Tel.: 035055 61282, E-Mail: michael.heinemann@evlks.de

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Merkmale

Dorfkirche Ruppendorf

Beerwalder Straße 1, 01774 Klingenberg

Beschreibung

Schlichte Saalkirche (1674) mit achteckigem Dachreiter und einem spätromanischen Eingangsportal, im Innern mit Sakramentsnische an der Ostwand, einem geschnitzten Flügelaltar (um 1520) und einem Taufstein (1529) aus dem gotischen Vorgängerbau. Die Orgel (Firma Jehmlich, 1956-59) wurde 2003 in die Kirche überführt und hatte vorher ihren Platz im Chor der Kreuzkirche Dresden. In den letzten Jahrzehnten wurde die Kirche innen und außen liebevoll mit viel Engagement saniert.

www.kirchgemeinde-hoeckendorf.de

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 13:00 bis 17:00 Uhr (sonst saisonal geöffnet)
Zum Jahresmotto: Erinnerung an die Geschichte der Orgel – die gute alte Orgel (Jahn 1853/54) wurde 1933/34 durch die Firma Barth & Boscher zur pneumatischen Konzertorgel erweitert und war nach 70 Jahren verschlissen. 2003 konnte die Chor-Orgel der Dresdner Kreuzkirche (Jehmlich, 1956-59) für die Ruppendorfer Kirche erworben werden.
Führung/-en: nach Bedarf
Führungsperson/-en: Matthias Heber, Kirchvorsteher
Thema: Kirchenführung, Geschichte der Orgel

Kontakt

Matthias Heber, Tel.: 035055 62273

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Königstein

Ev.-luth. Stadtkirche St. Marien, Kirchturm

Goethestraße 5, 01824 Königstein

Beschreibung

Klassizistische Saalkirche mit Polygonchor und Westturm. Von 1704-24 leitete George Bähr zusammen mit den Dresdner Baumeistern Fehre und Dünnebier den Bau einer größeren Kirche. 1810-23 erfolgte der Wiederaufbau nach Stadtbrand. Renovierung 2001-03. Der Turm ist ca. 65 m hoch. Eine Aussichtsplattform ist in 50 m, beim Turmaufstieg ist auch der Einblick in den historischen Glockenboden und das Uhrwerk möglich.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 10:00 bis 18:00 Uhr (sonst täglich geöffnet)
Führung/-en: nach Bedarf

Kontakt

Tobias Kummer, Stadt Königstein, Bürgermeister, Tel.: 035021 99750, E-Mail: post@stadt-koenigstein.de
Mechthild Hinz, Ev.-Luth. Kirchgemeinde Königstein-Papstdorf, Pfarrerin, Tel.: 035021 68286, E-Mail: kg.koenigstein@evlks.de

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Festung Königstein

Festung Königstein, 01824 Königstein

Beschreibung

Auf der 9,5 ha großen Bergfestung sind mehr als 50 historische Bauwerke aus vier Jahrhunderten zu besichtigen, z. B. die älteste Kaserne Deutschlands (16. Jh.), die erste sächsische Garnisonskirche (17. Jh.), der tiefste Brunnen Sachsens (152,5 m) und die barocke Friedrichsburg mit Maschinentafel. Die facettenreiche 800-jährige Geschichte des Königsteins (Königsburg, Kloster, Staatsgefängnis, Kunstdepot, Jugendwerkhof) ist in Ausstellungen, Führungen und per Audioguide zu erleben.

https://www.festung-koenigstein.de/de/veranstaltung/blick-hinter-verschlossene-tueren-2019.html

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 9:00 bis 18:00 Uhr (sonst regelmäßig geöffnet, siehe Homepage )
Blick hinter verschlossene Türen: Der Festungsverein Königstein e.V. zeigt im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „Jugendwerkhof Königstein 1949-1955“ das Kriegspulvermagazin. Dieser unterirdische Hohlbau von 1889 wurde von der DDR-Zivilverteidigung in den 1960er-Jahren zum modernen Bunker umgebaut.

Kontakt

Festung Königstein gGmbH, Tel.: 035021 64607, E-Mail: info@festung-koenigstein.de

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Liebstadt

Schloss Kuckuckstein

Schloßstraße 1, 01825 Liebstadt

Beschreibung

Wahrscheinliche Entstehung einer Burg als Grenzfeste um 930/40 unter Heinrich I. Die Burganlage diente zum Schutz und zur Kontrolle des vorbeiführenden Handelswegs aus dem Elbtal über den Erzgebirgskamm nach Böhmen. Im 15. Jh. bildete die Burg gemeinsam mit Lauenstein, Weesenstein und Bärenstein eine Befestigungslinie gegen die Hussiten. Mauerstärken bis zu 3,50 m und noch funktionstüchtige Zugbrücke. Später wurde die Burg als Wohnsitz für Adlige zum Schloss.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 17:00 Uhr (sonst saisonal geöffnet)

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Müglitztal

Blaues Häusel, sog. Moschee

Winzerweg, 01809 Müglitztal Maxen

Beschreibung

Der Gartenpavillon wurde 1848 im orientalischen Stil unter Mitwirkung des javanischen Malers Raden Saleh errichtet. 1970 wurde das verfallene Gebäude durch Privatpersonen in seinem Bestand gesichert. 1997 und 2005 fanden Arbeiten zur Rekonstruktion statt. Heute befindet sich das Gebäude in Privatbesitz.

http://www.pavillon-maxen.de

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 15:00 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)

Führung/-en: stündlich
Führungsperson/-en: Jutta Tronicke
Thema: Geschichte des Pavillons und seiner Erbauer um 1848
Weitere Hinweise: Zugang nur über Feldweg von Schloss Maxen über Winzerweg beziehungsweise dem Waldweg mit Stufen aus Mühlbach, Haltepunkt der Müglitztalbahn. Der Fußweg dauert jeweils ca. 25 Min.

Kontakt

Jutta Tronicke, Mobil: 0179 2421518, E-Mail: pavillon-maxen@gmx.de

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Ehemaliger Dreiseitenhof

Maxener Straße 17, 17 01809 Müglitztal Maxen

Beschreibung

Direkt am Dorfplatz sind zwei Häuser des ehemaligen kleinen Hofes gelegen und gehen auf Anfänge des 17. Jhs. zurück. Wechselhafte Nutzungsarten prägen die Geschichte des Hofes. Der heute bestehende Zweiseitenhof wird als Einfamilienhaus nebst Schneideratelier genutzt. Er wird seit 2017 saniert und ein liebervoller Bauerngarten angelegt, der zum Verweilen einlädt.

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 12:00 bis 16:00 Uhr (sonst nicht geöffnet)
Infopräsentation, Snacks und Getränke im Garten. Für Kinder gibt es einen Sandkasten und kleine Basteleien.
Führung/-en: stündlich
Führungsperson/-en: Eigentümer
Thema: Unwägbarkeiten des Sanierens
Weitere Hinweise: Parkmöglichkeiten auf dem gegenüberliegenden Dorfplatz

Kontakt

Iris Hubrich-Wobst, Tel.: 035206 396226, E-Mail: fashion@33things.de

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Ev.-luth. Kirche

Burkhardswalde 20, 01809 Müglitztal

Beschreibung

Die ursprünglich schlichte Saalkirche stammt aus der Zeit um 1523 in der Übergangszeit zwischen Spätgotik und Renaissance. Die Emporen sind mit Grisaillemalerei versehen. Die heutige Form erhielt die Kirche um 1750. 1455 wurde Heinrich von Bünau Kirchenpatron von Burkhardswalde und ließ hinter dem Altarraum eine Begräbniskapelle mit Gruft anbauen. Die Gruft wurde 2016 restauriert.

www.kirche-hdb.de/geschichte.html#burkhardswalde

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 11:00 bis 16:00 Uhr (sonst unregelmäßig geöffnet, siehe Homepage )
Führung/-en: nach Bedarf
Führungsperson/-en: Herr Köhler
Thema: Kirche und Familiengruft derer von Bünau; Turmbesichtigung mit weitem Blick bis in das Zentrum von Dresden und in das Osterzgebirge

Kontakt

Gottfried Köhler, Ev.-luth. Kirchgemeinde Heidenau-Dohna-Burkhardswalde, Tel.: 035027 5105, Mobil: 0162 7064848, E-Mail: go.koehler@t-online.de

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Ev.-luth. Kirche Maxen

Maxener Straße 3, 01809 Müglitztal Maxen

Beschreibung

Nach Abbruch des alten Kirchenschiffs 1878 neu erbaut. Bedeutende Renaissancebildwerke, z. B. der älteste sächsische nachreformatorische Sandsteinaltar der Bildhauerfamilie Walther aus dem 16. Jh. und Sandsteinkanzel des Pirnaer Bildhauers Caspar Klüppel von 1631 sowie Schönbergsches Portal vom Anfang des 17. Jhs. Die Kirche wurde in den Jahren 2016-19 umfassend restauriert.

http://kirchgemeinde-maxen.jimdo.com

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 13:00 bis 15:30 Uhr (sonst nicht geöffnet)
Modern(e) auch in Maxen. Aktionsprogramm: 13:30-14:00 Uhr und 14:30-15:00 Uhr: Meditation unterm Maxener Kirchenhimmel; außerdem Führungen. Die schöne Kirche freut sich auf alle Besucher/-innen; Kinder sind herzlich willkommen
Führung/-en: 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr, Dauer: 30 Min.
Führungsperson/-en: Dr. Gisela Niggemann-Simon
Thema: Auf Engelssuche
Weitere Hinweise: Treffpunkt: in der Kirche. Sauberes Schuhwerk erwünscht

Kontakt

Dr. Gisela Niggemann-Simon, Tel.: 035206 31056, Mobil: 0172 7919092, E-Mail: niggemannsimon@t-online.de

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Schloss Maxen

Maxener Straße 1, 01809 Müglitztal Maxen

Beschreibung

Ehemalige Burganlage des 13. Jhs., später zum Schloss umgebaut. Barockhaus unter Caspar Abraham von Schönberg errichtet, 1819 im Besitz der Serres aus Dresden, Treffpunkt zahlreicher namhafter Künstler der Romantik: Clara und Robert Schumann, Hans Christian Andersen, Raden Saleh, Tiedge, Rietzschel, C. D. Friedrich, Johan Christian Clausen Dahl, F. Öhme, Berthel Thorwaldsen, Ottilie von Goethe u. a.

http://www.schloss-maxen.de

Öffnungszeiten und Programm am 8. September 2019

von 13:00 bis 17:00 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
15:30 Uhr Lesung mit Harfenmusik: Peter Flache liest aus seinen absurden Geschichten und wird von seiner Tochter Antonia Flache musisch begleitet. Weinverkostung: Maxener Wein - Wiedererweckung einer Legende, mit Markus Ressel, der um die Besonderheiten und Erschwernisse des ökologischen Weinbaus weiß. Kaffee und Kuchen und vieles mehr.
Führung/-en: 13:00, 13:45 und 14:30 Uhr
Führungsperson/-en: Peter Flache
Thema: Leben und Bauen im Schloss

Kontakt

Cornelia Flache, Tel.: 035206 30450, Mobil: 0151 23676496, E-Mail: post@schloss-maxen.de
Markus Ressel, Tel.: 035206 279720, Mobil: 0172 3627384, E-Mail: arimarkus@web.de

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