Kreis Eichsfeld

Hier finden Sie ab August 2020 das Programm zum Tag des offenen Denkmals.

Am Ohmberg

Burg

Schlossplatz, 37345 Am Ohmberg Großbodungen

Beschreibung

Erbaut im 13. Jh. als Flucht- und Wehrburg. Umbauten zu Wohnzwecken im 14. Jh. durch das Ortsadelsgeschlecht der Herren von Bodungen. Ende 16. Jh. großer Erweiterungsumbau durch den Pfandinhaber der Burg, Hans von Berlepsch. 1662-1918 Kammergut der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen, heute in Privatbesitz. Fachwerkinnenhof, Mineraliensammlung.

http://www.galerie-in-der-burg.de

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Ehemaliges Amtshaus

Fleckenstraße 49, 37345 Am Ohmberg Großbodungen

Beschreibung

Erbaut wurde das Gebäude um 1461 und teilweise auf Tonnengewölbe errichtet, in dem eine Gutsschenke betrieben wurde. 1605 wird die Gutsschenke zur Gemeindeschenke. 1587 hat die Gemeinde Großbodungen dieses Gebäude gekauft, in dem von 1879-1932 das Preußische Amtsgericht untergebracht war. Heute befinden sich der Verwaltungssitz der Landgemeinde Am Ohmberg, das Heimatmuseum mit Bilderausstellung, DDR-Produkte, Bücherei und eine nachgebildete Gefängniszelle im angrenzenden Gebäude.

http://lg-am-ohmberg.de

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Historische Kemenate

Fleckenstraße 41, 37345 Am Ohmberg Großbodungen

Beschreibung

Zweiflügelige Fachwerkanlage aus dem 17. Jh. Ehemaliges Wohnhaus der fürstlich-schwarzburgischen Amtsleute. Innenausstattung mit barocken Intarsienfußböden. Carl Duval, 1807-53, lebte mit seiner Großbodunger Frau in der Kemenate, veröffentlichte 1845 romantische Beschreibung des Eichsfelds. Seit 2005 umfangreiche Restaurierungsarbeiten, heute genutzt als Kunstgalerie mit Café. 2011 wurden Burg und Kemenate mit dem Denkmalpreis der Deutschen Burgenvereinigung ausgezeichnet.

http://www.galerie-in-der-burg.de/burg.php

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Kaufmannshaus

Chaussee 49, 37345 Am Ohmberg

Beschreibung

hist. Hofanlage mit bemerkenswerten Wohnhaus eines Kaufmanns Anfang des 19. Jh. errichtet, nach umfassender Sanierung ab Juli 2003 wieder Wohnhaus

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Kemnot - Haus Duval

Fleckenstraße 41a, 37345 Am Ohmberg

Beschreibung

Repräsentatives Fachwerkhaus des Kemnot-Ensembles. 1556 nannte ein Lehnbrief das Anwesen die Kemnot. 1663 durch Amtsmann Thomas Billeb rekonstruiert. In der damaligen Form noch heute erhalten. Hochbogiges, fränkisch anmutendes Eingangstor mit Inschrift. Eichsfelddichter Carl Duval lebte hier von 1831-47.

http://www.haus-duval.de/kemnot/unserhaus.html

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Kirche

Dorfstraße, 37345 Am Ohmberg Großbodungen

Beschreibung

Erbaut im 13. Jh. Erneuerte Turmkrone, Holzaltar, Emporen und hölzerne Patronatslogen. 2012 Restaurierung der Turmuhr vermutlich von 1520, eine noch funktionsfähige Einzeigerturmuhr. Zwei weitere Kirchturmuhren als Dauerleihgaben. Eichenhölzerner Glockenstuhl mit Bronzeglocke um 1260. Knauforgel von 1843, farbiger Kanzelaltar von 1791.

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Merkmale

St. Petrikirche Großbodungen

Kirchstraße, 37345 Am Ohmberg Großbodungen

Beschreibung

Ältester Teil ist der 20 m hohe Bruchsteinturm mit barocker Haube und achteckiger Laterne. Saalbau im Kern 13. Jh. mit spätgotischen und barocken Veränderungen. Rechteckbau unter Mansarddach mit östlichem Fachwerkgiebel. An der Schiffsostseite kleine Spitzbogenfenster. Im Norden Spitzbogenportal darüber Bildnische. Im Inneren Holztonnengewölbe, zweigeschossige, zweiseitige Emporen mit Brettbalustern, Kanzelaltar 1791 und Opferstock von 1585.

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Merkmale

Trinitatiskirche Hauröden

Am breiten Born, 37345 Am Ohmberg

Beschreibung

Die Kirche wurde 1687-92 errichtet. Der einschiffige Längsbau besteht aus einem Natursteinsockel und aufgesetzen Fachwerkwänden. Im Kirchenschiff befinden sich umlaufend Emporen, die in die Fachwerkkonstruktion eingebunden sind.Das Kirchenschiff ist von einer bemalten Holztonne überwölbt. Der Innenraum besitzt eine einheitliche, beeindruckende Ausstattung aus dem 17. Jh. und ist bis auf den barocken Kanzelaltar in monochroner Holzfassung gehalten. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

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Merkmale

Asbach-Sickenberg

Ev. Versöhnungskirche

Dorfstraße 3, 37318 Asbach-Sickenberg Asbach

Beschreibung

240 Jahre Kirchenneubau Asbach: Dorfkirche im ehemaligen innerdeutschen Grenzbereich. Vorgängerkirche 1581, Abriss und Neubau 1779, Saalbau mit rechteckigem Schiff, geradem Chorschluss und östlich verschiefertem Turmaufsatz, mit Taufstein von 1573 und Glocke von 1587. Renovierung und Einweihung 1978 zur heutigen Versöhnungskirche. Künstlerische Ausstattung u. a. Wandteppich und Kupfertreibarbeiten.

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Merkmale

Hof Sickenberg

Sickenberg 9, 37318 Asbach-Sickenberg Sickenberg

Beschreibung

Unter Denkmalschutz stehender Vierseithof von 1800 mit in Fachwerkbauweise errichtetem Wohnhaus, Stall, Scheune, Tor- und Backhaus. 2010 wurde er mit dem Thüringer Denkmalpreis ausgezeichnet. Heute befinden sich im Wohnhaus vier Gästezimmer, ein Hofcafé und die biologische Landwirtschaft. Alle Gebäude gruppieren sich um einen fast geschlossenen, mit Buntsandsteinen gepflasterten Innenhof. Heute ist der Hof mit modernster Technik wie Holzvergaser, Solaranlage, Wandheizung und eigener Kläranlage ausgestattet.

http://www.hof-sickenberg.de

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