Jena

Hier finden Sie ab August 2020 das Programm zum Tag des offenen Denkmals.

Abbeanum

Helmholtzweg 1, 07743 Jena

Beschreibung

1929-30 nach Plänen des Gropius-Schülers Ernst Neufert und des "aktiven Bauateliers" der Bauhochschule Weimar als Lehr- und Forschungsgebäude für das Institut für Angewandte Optik und Mikroskopie und das Institut für Mathematik errichtet. 1945 wurde es schwer beschädigt, aber bereits bis 1951 wieder aufgebaut. Das Gebäude zählt zu den herausragenden Bauhaus-Denkmalen in Jena.

Karte

Acchouchierhaus

Jenergasse 8, Jena

Beschreibung

Bausubstanz 16. - 19. Jh., ab 1779 Acchouchierhaus der Jenaer Universität

Karte

Adolf-Reichwein-Schule

Wöllnitzer Straße 1, 07749 Jena

Beschreibung

Denkmalgerechte Sanierung des 1912-14 nach Entwürfen von Xaver Henselmann, Oskar Bandtlow und Alfred Diez erbauten Schulgebäudes umfasste auch die Freilegung und Restaurierung originaler Wandgestaltungen. Thüringer Denkmalschutzpreis 2007.

Karte

Akademisches Gasthaus Zur Rosen, Renaissanceflügel

Johannisstraße 13, 07743 Jena

Beschreibung

Nach der denkmalgerechten Sanierung der akademischen Schenkstatt Zur Rosen wird nun das rückwärtige Gebäude Johannisstraße 13, Fürstengraben 27 hergerichtet. Als repräsentatives Professorenhaus unmittelbar am Vorderhaus in Fachwerkbauweise über massivem UG um 1585 errichtet. Baubestand großteils aus der Bauzeit.

Karte

Alte Saaletalbrücke

Zufahrt von B88 Maua in Richtung Jena, von BAB A4 kommend: AS Jena-Göschwitz – B 88 Richtung Jena, direkt hinter Saaletalbrücke rechts 07743 Jena zwischen Maua und Göschwitz

Beschreibung

Die zur Bauzeit 1937-39/41 mit 794 m längste Brücke des deutschen Autobahnprogramms in Thüringen wurde aus Stampfbeton, Stahlbeton, Klinker sowie Naturstein errichtet. Die den Formen römischer Aquädukte entlehnte Monumentalität sollte den Ewigkeitsanspruch des NS-Regimes verdeutlichen.

Karte

Merkmale

Alte Universität (sog. Wucherey)

Fürstengraben 23, 07743 Jena

Beschreibung

1858 kaufte die Universität die sog. Studentenburse der Familie Wucherer, baute sie drei Jahre später um und erneuerte die Fassade zum Fürstengraben in symmetrischer Gliederung und doppelläufiger Freitreppe. Die Ansicht von der Jenergasse verrät, dass der Bau ursprünglich aus zwei Einzelgebäuden des frühen 16. Jhs. bestand. Nach einer Notreparatur eines Hauses 1550 wurden 1730 beide Häuser in einem Umbau zusammengefasst. Nach längerem Leerstand nehmen nun die Planungen der Friedrich-Schiller-Universität für eine denkmalgerechte Sanierung des bedeutenden Kulturdenkmals konkretere Formen an.

Karte

Merkmale

Alter Pfarrhof

An den Linden 17, 07751 Jena Cospeda

Beschreibung

Der historische Dreiseitenhof mit barockem Wohnhaus von 1638 und Hausgarten diente im Rahmen der Schlacht bei Jena als Quartier Napoleons. Die 2010 sanierte Scheune wird heute als KulturGut: Theater und Galerie mit wechselnden Ausstellungen sowie für Lesungen, Vorträge und Konzerte genutzt.

http://www.pferdefreunde-cospeda.de/der-pfarrhof/

Karte

Altes Gut, Komturei Zwätzen

Amtsgasse 5, 07743 Jena Zwätzen

Beschreibung

Das sog. Alte Gut Zwätzen hat seinen Ursprung in der Komturei Zwätzen des Deutschen Ritterordens, 1221 erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem 16. Jh. entwickelte sich die Anlage zu einer großflächigen Gutsanlage, die in ihrer Grundstruktur bis heute erhalten ist. Nach Auflösung des Ordens gelangte das Gut zunächst in sächsisch-königlichen Besitz und 1815 in den Besitz des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Seit 2018 wird der Gebäudekomplex einer umfassenden Umnutzung und Sanierung unterzogen, die der herausragenden Bedeutung des Kulturdenkmals gerecht werden muss.

Karte

Altes Zeiss-Hauptwerk

Goethestraße 1, Treffpunkt: Haupteingang GoetheGalerie 07743 Jena

Beschreibung

Die naturwissenschaftlich-technologische Entwicklung, die in der Kooperation von Ernst Abbe, Otto Schott und Carl Zeiss zur Etablierung der optischen Industrie in Jena führte, ist heute noch an zahlreichen, in das Stadtbild integrierten Bauten der ehemaligen Werksgebäude erkennbar. Die 1906-59 errichteten Bauten bieten heute Gewerbe- und Bildungseinrichtungen, aber auch Dienstleistungsunternehmen und unzähligen Patenten Platz. Die Architekturführungen sind eine Zeitreise durch die Architekturgeschichte des ehemaligen Zeiss-Hauptwerks und versprechen ein exklusives Erlebnis. Besichtigt werden z. B. der Bau 7 und 29, die ehemalige Werksternwarte sowie die Dachterrasse von Bau 36.

Karte

Merkmale

Anatomieturm

Teichgraben, Ecke Leutragraben, 07743 Jena

Beschreibung

Die südwestliche Eckbefestigung der Jenaer Stadtummauerung wurde im 15. Jh. als Geschützbastion errichtet. 1750 erhielt er eine neue Funktion, indem auf dem massiven Unterbau ein Hörsaal aufgesetzt wurde. Dieser diente bis 1860 als "Anatomisches Theater". Auch Johann Wolfgang Goethe und Julius Loder forschten hier. Im 19. Jh. wurde der Turm als künstliche Ruine umgestaltet. Derzeit erfolgt im Auftrag des Universitätsklinikums Jena die denkmalgerechte Sanierung des historischen Bauwerks.

Karte