Benno Elkans Mahnmal für die Toten des Krieges

Bewahren und Erinnern ist Auftrag der Museen, sie wirken somit nachhaltig. Zu Elkans 60. Todestag am 10. Januar 2020 wurde eine virtuelle 3D-Konstruktion des Mahnmals im Museum für Kunst und Kulturgeschichte eingerichtet.
Seitdem ist Benno Elkans nie gebautes Mahnmal für die Toten des Krieges im Museum mit Spezialbrillen bzw. weltweit über eine App mit Tablets und Smartphones zu erkunden. 1959 stand am Ende eines langen kreativen Prozesses von Benno Elkan das Gips-Modell eines Mahnmals für die Toten des Krieges. Die Idee dazu kam Benno Elkan schon während des Kriegs, als er selbst Opfer deutscher Bombenangriffe wurde, die sein Haus in London zerstörten. Nach seinem Tod gehörte das Modell zu seinem unverkäuflichen Nachlass und gilt heute als verschollen. 2016 stehen am Anfang eines zweiten kreativen Prozesses sieben Schwarzweiß-Fotos dieses Modells, ohne Maßstäbe, ohne technische Angaben und kaum unterschiedlichen Perspektiven.

Öffentliche Bauten

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Hansastraße 3, 44137 Dortmund
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