Schmales Haus HIGHLIGHT

Ein Zeugnis der DDR-Geschichte: Die Montagsrunden im Schmalen Haus in Eisenach

Zum Tag des offenen Denkmals® 2020 gibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Einblicke in ausgewählte Denkmale:

Der Beitrag widmet sich dem sogenannten Schmalen Haus, dem wohl schmalsten erhaltenen Wohnhaus Deutschlands, das in der Eisenacher Innenstadt kaum auffällt. Dabei ist es ein wichtiges Zeugnis der DDR-Geschichte. 1974 erwarb der Künstler Klaus Trippstein, genannt „Trippus“, das von Verfall und Abriss bedrohte Fachwerkhaus und baute es Schritt für Schritt mit Freunden und Bekannten wieder auf. Sie lud er auch zu den sogenannten Montagsrunden, regelmäßigen Treffen von Freigeistern und Oppositionellen.

Entdecken Sie das wohl schmalste Wohnhaus Deutschlands und seine besondere Baugeschichte. Zeitzeugen berichten über den Ablauf der Montagsrunden und geben Einblick in die Rolle von Klaus Trippstein, der bis zu seinem Tod hier wohnte.

Gemeinsam mit der Denkmalstiftung Eisenach und der Stadt Eisenach sorgt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für den Erhalt und die Pflege dieses Kleinods.

Wohnbauten und Siedlungen

Schmales Haus

Johannisplatz 9, 99817 Eisenach
Next