Regina Pacis in neuem Gewand: Die Instandsetzung der Frauenfriedenskirche in Frankfurt am Main

Zum Tag des offenen Denkmals® 2020 gibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Einblicke in ausgewählte Denkmale:

Die Baustellenführung zeigt den aktuellen Stand der Arbeiten: die kürzlich sanierte Krypta, die restaurierten Fenster und die derzeitigen Instandhaltungsmaßnahmen des Portalmosaiks. Erleben Sie die Frauenfriedenskirche in Frankfurt auf dem Weg zu einem neuen Gewand.

Die kath. Frauenfriedenskirche besitzt aufgrund ihrer künstlerischen Gestaltung und Werke besondere kunsthistorische und architektonische Bedeutung. Der Bau verkörpert ein anschauliches Beispiel der Sakralen Moderne aus dem Beginn des 20. Jhs. Die Geschichte der Kirche ist eng verbunden mit den traumatischen Erfahrungen und Verlusten des 1. Weltkrieges und der Frauenbewegung der 1920er-Jahre. Der Katholische Deutsche Frauenbund konzipierte die Kirche als Gedenkstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges sowie als Mahnmal für den Frieden und finanzierte den Bau zum großen Teil.

Die Kirche ist in die Jahre gekommen und muss rundum saniert werden. Ein Problem stellten zunächst die Platanen dar, die vor der Kirche standen. Ihre Wurzeln hatten Risse in den Wänden, vor allem aber im Boden verursacht. Nach ihrer Fällung konnte ein neues Fundament gelegt werden, sodass im Anschluss die Krypta und die Wände der Kirche restauriert werden konnten. Saniert werden soll auch das große Mosaik auf dem Portal, das als ein Mosaik auf Beton zu seiner Entstehungszeit ein Novum darstellte. Unterstützt werden die Instandhaltungsmaßnahmen der Frauenfriedenskirche durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Sakralbauten

Frauenfriedenskirche Frankfurt

Zeppelinallee 101, 60487 Frankfurt am Main
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