Gedenkstätte Lindenstraße
Über dieses Denkmal
Das Vorderhaus wurde 1737 von König Friedrich Wilhelm I. als barockes Stadtpalais errichtet. Ab 1809 tagte hier die erste Potsdamer Stadtverordnetenversammlung, bis 1820 das Stadtgericht mitsamt Gefängnis einzog und ab 1879 das Amtsgericht. Im Hinterhof entstand 1910 der Gefängniskomplex. Während der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur wurden hier viele Menschen aus politischen Gründen inhaftiert. 1989/90 wurde aus dem Gefängnis ein Ort der Demokratie.
Programm
10:00 – 18:00 Uhr: Eintritt frei und kostenfreie Audioguides Der Eintritt in die Gedenkstätte und die Audioguides in den Sprachen Deutsch, Deutsche Leichte Sprache, Englisch, Spanisch, Französisch, Dänisch, Polnisch sowie der Gedenkstättenguide in Deutscher Gebärdensprache sind am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. 11:00 Uhr / 13:00 Uhr / 16:00 Uhr: Führung mit Blick in sonst nicht öffentliche Bereiche Bei einem geführten Rundgang durch die Gedenkstätte lernen die Besucher:innen den historischen Ort und seine Geschichte kennen. Sie entdecken bauliche Spuren aus den unterschiedlichen Haftperioden und erfahren, warum Menschen hier zwischen 1933 und 1989 inhaftiert und verurteilt worden sind. Zum Tag des offenen Denkmals erhalten Besucher:innen zudem einen exklusiven Einblick in sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche, wie den ehemaligen Wohnbereich des Strafgefangenen-Arbeitskommandos, die Gefängnisbibliothek sowie die Kapelle.
Hinweise
Um Anmeldung zu den Führungen wird gebeten unter info@gedenkstaette-lindenstrasse.de


