Tag des offenen Denkmals

Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte

Sonntag, 8.9.2024

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Führung
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Über dieses Event

Das mörderische System der NS-Konzentrationslager reichte bis nach Südniedersachsen: In der Region gab es mehrere Außenkommandos des KZ Buchenwald. Elemente der letzten KZ-Baracke aus Duderstadt zeigen wir in unserer Ausstellung. Wir erzählen die Geschichten der Gefangenen, mehr als 750 vor allem ungarische Jüdinnen, die zur Zwangsarbeit nach Duderstadt deportiert wurden. Zudem geht es um die Außenkommandos Brunshausen und Weende sowie das KZ Moringen und um die Funktion der Straflager.

Adresse
Godehardstr. 11
37081 Göttingen

Beginn

Sonntag, 08.09.2024 14:30 Uhr (mit Arndt Kohlmann, Mitarbeiter der Ausstellung)

Dauer
90 Minuten

Zusätzliche Hinweise

Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Kontakt zum Veranstalter
Arndt Kohlmann
Geschichtswerkstatt Göttingen
info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu

Über dieses Denkmal

Im Frühjahr 2008 wurde die letzte bis dahin erhalten gebliebene Unterkunftsbaracke der Frauen des KZ-Außenkommandos Duderstadt abgerissen. Teile dieser Baracke werden in der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945“ verwendet. Am 4.11.1944, auf dem Weg über das KZ Bergen-Belsen, gelangten 747 ungarische und drei polnische bzw. tschechische Jüdinnen nach Duderstadt. Das Lager war ein Außenlager des KZ Buchenwald.

Merkmale