Aalto-Hochhaus
Über dieses Denkmal
Das Aalto-Hochhaus steht für das Zusammenspiel von Architektur, Städtebau und gesellschaftlichem Wandel. Die Neue Vahr in Bremen wurde als „Stadt der Zukunft“ gebaut, als Wahrzeichen dieser verkörpert das Hochhaus die Ideen des modernen Wohnens in der Nachkriegszeit. Der finnische Architekt Alvar Aalto, ein Verfechter von niedrigen Wohngebäuden, übernahm diese Aufgabe. Er errichtete zwischen 1959 und 1962 für die GEWOBA ein 22-geschossiges Wohnhochhaus. Aalto entwickelte einen fächerförmigen Grundriss mit Ausrichtung zur Abendsonne. Seine Vorgaben waren: Den Bewohnern wie Berufstätigen und Alleinstehenden viel Wohnqualität zu vermitteln - es sollte ein sozialer, gemütlicher, heimeliger und privater Ort geschaffen werden. Aalto hat seine Vorgaben in dem 65 Meter hohen Gebäude erreicht. Seit 1996 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Das Gebäude steht nach 60 Jahren und nach einer gelungenen Renovierung für über 7 Mio. € noch heute.
Programm
Information, Besichtigung im, um das Gebäude, Dach
Zeiten
Das Aalto-Hochhaus steht als städtebauliches Bindeglied der Neuen Vahr – einer „Stadt der Zukunft“ der Nachkriegszeit. Das 1959–1962 vom finnischen Architekten Alvar Aalto für die GEWOBA errichtete 22-geschossige Wohnhochhaus war als Wahrzeichen der Großsiedlung konzipiert. Es verbindet Wohninfrastruktur mit dem Anspruch auf sozialen, lebenswerteren Wohnraum. Aalto entwickelte hier ein „Feierabendhaus“ für Berufstätige und Alleinstehende – mit fächerförmiger Struktur und Öffnung zur Abendsonne.
Hinweise
Bei kühlem Wetter oder Wind bitte entsprechende Kleidung anpassen.
Nicht barrierefrei, acht Stufen zur Wohnetage, zwei Treppen zur Dachterrasse.
Treffen vor dem Gebäude.

