Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden
Über dieses Denkmal
Das Zuchthaus wurde von 1928 bis 1935 erbaut, ist ca. 43,5 Hektar groß und wurde seit 1933 genutzt. Nach 1937 kam es zu einer drastischen Überbelegung. Im Jahr 1945 waren statt der vorgesehenen 1.800 Personen ca. 4.500 Menschen inhaftiert. Ab 1940 diente das Zuchthaus als Hinrichtungsstätte für politische Gefangene des NS-Regimes. Hier starben über 2.000 Menschen durch das Fallbeil.. Seit 1975 Gedenkstätte. 2015-2018 Umbau des ehemaligen Direktorenwohnhauses Anton-Saefkow-Allee 38 für die Dauerausstellung der Gedenkstätte.
Programm
Während der Öffnungszeiten sind Interessierte eingeladen die Gedenkstätte zu erkunden. Zwischen 11 und 13 Uhr findet eine zweistündige Führung durch die Dauerausstellung statt, welche die Entwicklung des nationalsozialistischen Strafvollzugs vom Ende der Weimarer Republik bis zur Befreiung des Zuchthauses am 27.4.1945 beleuchtet. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit, den ehem. Hinrichtungsraum auf dem Gelände der JVA zu besichtigen.

