Burg Beeskow
Über dieses Denkmal
Die Burg Beeskow, erstmals 1316 urkundlich erwähnt, gehörte ursprünglich den Herren von Strehle. Zusammen mit den Burgen in Lieberose, Friedland und Storkow bildete sie ein dichtes Netz an Wasserburgen, das die Region sicherte. Zwischen 1377 und 1382 ging die Herrschaft an die Herren zu Bieberstein über. 1518 erwarb der Bischof von Lebus die Burg; 1555/56 wurde das Anwesen an den Markgrafen Johann von Küstrin verpfändet und gelangte 1575 in den Besitz des Kurfürsten von Brandenburg. Mehr als 300 Jahre lang diente die Burg als Verwaltungszentrum und blieb bis 1915 im Besitz der Hohenzollern. 1945 wurde der Ostflügel durch Kriegseinwirkungen zerstört, doch ein Großteil der Burg blieb erhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Anlage zeitweise als Unterkunft für Flüchtlingsfamilien. Seit der Entscheidung, die Burg Beeskow zu einem Kultur- und Bildungszentrum zu entwickeln, hat sich die Anlage zu einem vielseitigen Ort für Geschichte, Kunst und Erlebnisse gewandelt.
Programm
11:00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung des diesjährigen LOS-Künstler:innen-Pleinairs „Der Einsamkeit Gestalt geben“: Es ist dem mit der Region verbundenen Schriftsteller Günter de Bruyn (1926–2020) gewidmet, dessen 100. Geburtstag sieben Künstler:innen für eigene Arbeiten zum Anlass nehmen. 12:30 und 13:00 Uhr: Gratis-Führungen über das Burggelände; 13:30 und 14:00 Uhr Gratis-Führungen durch das Kunstdepot des Museum Utopie und Alltag; 14:30 und 15:00 Uhr Gratis-Führungen durch das Musikmuseum (alle Führungen dauern jeweils 30 Minuten)

