Kloster Frenswegen
Über dieses Denkmal
Die ökumenische Stiftung Kloster Frenswegen vereinigt sechs Kirchen unter einem Dach. In europaweit einmaliger Weise haben sich 1974 Reformierte und Lutheraner, Baptisten und Katholiken, Herrnhuter und Altreformierte zusammengeschlossen, um das mittelalterliche Kloster neu mit geistlichem Leben zu füllen. Es ist ein Ort der Besinnung, Bildung und Begegnung, an dem Menschen verschiedenster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Als ökumenisches Tagungs- und Gästehaus steht es allen offen. Gegründet wurde das Kloster 1394 als Augustiner-Chorherrenstift St. Marienwolde. 1445 Weihe der Klosterkirche, Klosterauflösung 1809. 1881 brannte die Klosterkirche infolge eines Blitzschlags ab. 1974-78 fand eine Restaurierung statt. 1994-96 erfolgte der Neubau der Klosterkapelle, die barocken Außenanlagen wurden 2011 mit modernem Anbau erweitert. Das Bodenlabyrinth besteht aus Bentheimer Sandstein. Das Kloster beherbergt eine Bibliothek und einen vollständig erhaltenen und verglasten Kreuzgang.
Programm
Selbständige Einzelerkundung des Klostergebäudes Kostenfreies Konzert mit Kaffee und Kuchen
Klosterführungen
Zeiten
Hinweise
Treffpunkt ist vor dem Hauptgebäude (Klosterstraße 9). Wer sich über die gegenüberliegende und im Bau befindliche Pilgerherberge und Pilgerkapelle näher informieren möchte, hat um 14 Uhr die Gelegenheit mit Architekt Jan Lindschulte an einer Führung teilzunehmen, Treffpunkt ist vor der Herberge (Heerendiek 2).
Danach besteht die Möglichkeit um 15 Uhr ein kostenfreies Werkstattkonzert der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik in der Kloster-Kapelle zu besuchen und im Anschluss bietet das Kloster Kaffee und Kuchen an.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.


