Industrie
Denkmalkategorie

Windmühle Glandorf

Über dieses Denkmal

Galeriewindmühle von 1840: Die Gesamtkosten für den Bau der Windmühle beliefen sich seinerzeit auf 4.438 Reichstaler und 2 1/2 Gutgroschen. Im 2. Obergeschoss befinden sich zwei Mahlgänge. Etwa 1938/39 war man der Ansicht, auf die Windkraft verzichten zu können. Der Antrieb erfolgte nur noch mittels Dieselmotor. Der Mahlbetrieb wurde 1960 eingestellt. 1970 erwarb die Gemeinde Glandorf die Ruine. Nach Gründung des Windmühlenvereins 1984 wurde sie 1986 erstmals renoviert. Das denkmalgeschützte Wahrzeichen von Glandorf stellt sich heute nach Grundsanierungsarbeiten in den Jahren 2017-22 (Mauerwerk, Balken Galerie, Windmühlenflügel, Mühlentechnik) mit einem Gesamtaufwand von ca. 630.000 Euro als wahres Schmuckstück in der südlichsten Region im Osnabrücker Land dar.

Programm

• Mühlenführungen bis zur Dachkuppe • Kaffee und Kuchen/Getränkeservice • Steinofenbrot aus dem alten Backhaus • Römermühle und Malbücher für die Kinder

Führung

Außergewöhnliche Ästhetik historischer Windkunst

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 11:00 Uhr

Die große Galerie bietet vor Ort den faszinierenden Anblick der mit Segeltüchern bespannten Windmühlenflügeln im Glandorfer Wind. Vom Korn zum Brot.