Fotoquelle: NRW-Stiftung, Judith Büthe
Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Villa Merländer

Über dieses Denkmal

1925 vom Krefelder Architekten F. Kühnen erbaut für den jüdischen Seidenwarenhändler R. Merländer. Im Krieg wurde es obdachlosen Bürgern bereitgestellt und 1949 zum Hotel umgebaut. In den 1960er-Jahren zur Resozialisierung von Strafgefangenen durch die ev. Kirche genutzt. 1989 Wiederentdeckung von Decken- und Wandgemälden Heinrich Campendonks. Seit 1991 NS-Dokumentationsstelle.

Programm

Wir sind an zwei Orten jeweils von 12-17 Uhr geöffnet. In den Räumen der Villa Merländer findet eine öffentliche Führung um 12 als auch um 16 Uhr statt. Dazwischen ist die Villa für Besucher:innen geöffnet. Gegen Spende gibt es Kaffee und Kuchen im Wintergarten. Wir bieten zudem ein Kreativangebot für Kinder: Villa-Schlüsselanhänger bemalen! In der Ehrenhalle an der Burg Linn können die Besucher:innen den Gedenkort der Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges besichtigen und sich darüber hinaus mit ihren eigenen Vorstellungen zum Thema Erinnerung auf entsprechenden Pinnwänden einbringen.