Melatenfriedhof
Über dieses Denkmal
Der Melatenfriedhof enthält historische Grabdenkmale nicht nur seit dem Jahr der Eröffnung 1810, sondern auch einige ältere, die von anderen Friedhöfen hierher transloziert und neu genutzt wurden. Sie zerfielen im 20. Jh. zunehmend und wurden meist abgeräumt. Ende der 1970er-Jahre erdachte die damalige städtische Konservatorin Dr. Hiltrud Kier das Konzept der sog. Patenschaftsgräber, um einige der historischen Zeugnisse für die Nachwelt zu erhalten.
Programm
Selbständige Besichtigung
Melaten - Geschichten und Geschichte
Beginn
Der Melatenfriedhof hält eine Fülle von Geschichten zu verstorbenen Kölner*innen bereit: tragische, komische, absurde oder überraschende. Die Führung erinnert an prominente und unbekannte Persönlichkeiten und ihre Bedeutung für die Stadt Köln. Willy Millowitsch und Dirk Bach kennt fast jeder, aber wer war Jakob Koerfer, Karl Küpper oder Anton Räderscheid? Und warum guckt Johann Christoph Winters so verschmitzt auf die Millionenallee?
Melaten - Das Gedächtnis der Stadt
Beginn
Kölner haben ein besonderes Verhältnis zum Gedächtnis. Und so wie zu Lebzeiten Interesse füreinander besteht, so auch nach dem Leben. Friedhofswanderungen sind erlebte Stadtgeschichte, Kunstgeschichte, Personengeschichte, eben Gedächtnisgeschichte.
Hinweise
Treffpunkt: Trauerhalle, Eingang Piusstraße
Festes Schuhwerk wird empfohlen

