Martinikirche
Über dieses Denkmal
Die Martini-Kirche ist die ältere der beiden Stadtkirchen Siegens und wurde erstmals 1311 urkundlich erwähnt. Ihre äußere Gestalt erhielt sie durch den Umbau von 1511 bis 1516 und ist seitdem weitgehend unverändert. Im II. Weltkrieg wurde die Kirche 1944 durch einen Bombenangriff nahezu vollständig zerstört; erhalten blieben lediglich die Grundmauern. Der Wiederaufbau erfolgte bis 1949, der Innenraum wurde 1990/91 neu gestaltet. Die dreischiffige Hallenkirche besitzt keinen eigentlichen Kirchturm. Stattdessen prägen ein runder Treppenturm an der Westseite und ein Dachreiter über dem Chor das Erscheinungsbild. Das unverputzte Natursteinmauerwerk, große gotische Fenster und das ortstypisch schiefergedeckte Dach bestimmen die Architektur. Etwa einen Meter unter dem heutigen Fußboden befindet sich ein Mosaik des ersten Vorgängerbaus. Seit 2021 wird die Außenfassade umfassend saniert.
Programm
„VERBORGENE SCHÄTZE“: Ein musikalisch-historischer Rundgang durch die Martinikirche Siegen.


