Sakralbauten
Denkmalkategorie

Ehem. Synagoge Laufersweiler

Über dieses Denkmal

1825 erstmals erwähnt, brannte die Synagoge 1839 ab. Der Nachfolgebau von 1844 wurde 1909 abgerissen. 1911 wurde das heutige Gebäude eröffnet; 1938 wurde es geschändet und im Innern zerstört. 1955 erwarb es die Gemeinde und baute es um zur Wäscherei, Gefrieranlage und Versammlungsraum. 1985 unter Denkmalschutz gestellt, wurde es 1986/87 restauriert und 1988 als Mahn- und Gedenkstätte wiedereröffnet. 2001 wurde das Gebäude renoviert. 2014 wurde im OG das Forst-Mayer Studien- und Begegnungszentrum eröffnet.

Programm

Eine Synagoge ist schon ihrem Namen nach ein Ort der Versammlung. Sie ist die wichtigste Institution einer jüdischen Gemeinde und nicht nur religiöser, sondern auch sozialer und kultureller Mittelpunkt. Besonders in der Zeit des Nationalsozialismus waren Synagogen in den kleinen Landgemeinden wichtige Ankerpunkte, um Zusammenhalt zu bewahren und sich gegenseitig zu unterstützen. Mit dem Motto „Netzwerke“ möchten wir den Verbindungen nachspüren, die den Ort – damals wie heute – prägen. Welche Verknüpfungen bestehen zwischen bewegter Vergangenheit und aktiv gestalteter Gegenwart? Am Tag des offenen Denkmals werden während der Öffnungszeiten bei Bedarf Führungen angeboten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die ehemalige Synagoge, den jüdischen Friedhof und den Weg der Erinnerung individuell zu erkunden.

Hinweise


Der Zugang zur ehemaligen Synagoge ist nicht barrierefrei. Das Erinnerungsensemble rund um den Gedenkort sowie der jüdische Friedhof sind zugänglich.