Lingnerschloss Dresden
Über dieses Denkmal
Das Schloss wurde 1850-53 nach Plänen des Architekten Adolph Lohse für Freiherrn von Stockhausen errichtet. Der spätklassizistische Bau greift mit seinen Baugliedern und seinem Bauschmuck Gestaltungselemente der griechischen und römischen Antike sowie der Villenarchitektur der Renaissance auf. 1908 ließ der Fabrikant Karl August Lingner das Schloss umbauen. Nach seinem Tod ging es 1921 an die Stadt Dresden unter der Bedingung über, dass Schloss und Park der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich bleiben. Das Gebäude überstand den II. Weltkrieg unzerstört. Ab 1955 erfolgte der Umbau für den „Dresdner Klub“ unter Leitung von Prof. Manfred von Ardenne. Nach zehn Jahren Leerstand gründete sich 2002 der Förderverein Lingnerschloss, der die Restaurierung mit Förder- und Spendengeldern ermöglichte. Ehrenamtliche engagieren sich mit kulturellen Angeboten für die lebendige Nutzung des Denkmals. Ende 2024 musste der Verein Insolvenz anmelden.
Programm
Zum Tag des offenen Denkmals präsentieren engagierte Mitglieder und Ehrenamtliche des Fördervereins Lingnerschloss e.V. ein umfangreiches Begleitprogramm mit Schlossführungen, Vorträgen, Künstlergesprächen und Schätzen aus Dresdner Filmarchiven. Besondere Schlossführungen für Familien mit Kindern und Trickfilmprogramme im Clubkino ergänzen das Angebot für unsere jungen Schlossgäste. An verschiedenen Informationstischen wird über kulturelle Programme des Fördervereins informiert. Die Winzer vom Weinberg am Lingnerschloss begrüßen die Gäste ganztägig mit ihrem Weinausschank und Informationen zum Weinanbau. Junge Dresdner Musikerinnen und Musiker begleiten das Programm in allen Schlossräumen. Für einen musikalischen Tagesausklang sorgt die Konzertreihe „ueber dresden“.
Hinweise
Der Zugang zu den Räumlichkeiten des Lingnerschlosses ist barrierefrei (außer Dachterrasse).


