Lutherkirche
Über dieses Denkmal
Die Einweihung des Sakralbaus erfolgte im Mai 1901. Der neoromanische Zentralbau des Elberfelder Architekten Arno Fritsche wurde auf dem Drachenfels in Ziegelbauweise ausgeführt. Besuchern präsentiert sich ein beeindruckendes Raumerlebnis. Ein mächtiges Oktogon mit vier kurzen Kreuzarmen wird von einem ca. 60 m hohen Mittelturm überhöht. Kleinere Türme steigen aus den Kreuzwinkeln auf und nehmen die Emporentreppen auf. Das imposante Südwestportal betont die Hauptschauseite zum Lutherplatz. Der Innenraum weist noch die gesamte historistische Ausmalung auf, wie z. B. vielfältige Ornamentbänder entlang der Gewölberippen und Wände. Der östliche Kreuzarm mit drei farbigen Rundfenstern ist dem kraftvoll gestalteten Altar vorbehalten. Dieser, die Kanzel und der Taufstein sind aus Terrakotta und Kalkstein. Die großen Farbglasfenster über der Süd- und Nordempore beeindrucken den Betrachter ebenso wie die Wandgemälde, das hölzerne Lesepult oder die Statuen der Evangelisten.
Programm
Die Kirche kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden. Außerhalb von Gottesdiensten ist sie sonst nicht für Besucher/-innen zugänglich.
