Museum im Stasi-Bunker
Über dieses Denkmal
Ausweichführungsstelle der Leipziger Stasi-Zentrale. Heimlich geschaffener Komplex, in dem der Leiter der Bezirksverwaltung zusammen mit 100 Mitarbeitern im Ernstfall seine Arbeit fortgesetzt hätte. Entstand 1968-72 auf einem 5,2 ha großen Gelände. Der Bunker ist weitgehend original eingerichtet. Das Museum ist Teil der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“.
Programm
Das Museum im Stasi-Bunker öffnete erstmals 1996 zum Tag des offenen Denkmals und feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums werden am Festwochenende vom 12. bis 13. September zusätzliche Veranstaltungen angeboten. Am 12. September sind um 13:00 Uhr Grußworte vorgesehen. Um 14:00 Uhr wird die Sonderausstellung „Geschützt – Gerettet – Saniert. Kulturdenkmale der Landkreise Nordsachsen und Leipzig“ gemeinsam mit Denkmalpflegenden vorgestellt.
Der Stasi-Bunker - Ein unbequemes Kulturdenkmal?
Beginn
In der Ausstellung „Geschützt, gerettet, saniert“ –werden über 200 Kulturdenkmale der Leipziger Landkreise in ihrer kulturhistorischen Bedeutung beschrieben. Der ehemalige Stasi-Bunker erscheint im Vergleich zu repräsentativen Schlössen, Parks und Kirchen als „unbequemes“ Denkmal. Inwieweit das unterirdische Gebäude trotzdem von kulturhistorischem Wert ist soll am 12. September 2026, 14:00 Uhr mit dem Denkmalpfleger und Kurator der Ausstellung Dr. Wolfgang Hocquél besprochen werden.
Grußworte „30 Jahre Museum im Stasi-Bunker”
Beginn
Am 8. September 1996 beteiligte sich das Museum im Stasi-Bunker erstmalig am Tag des offenen Denkmals und öffnet seitdem seine Türen regelmäßig für Besucher/-innen. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Museums soll am 12. September 2026, 13:00 Uhr mit einem kleinen Festakt und Grußworten durch den Landrat des Leipziger Landkreises, den Bürgermeister der Gemeinde Machern und den Leiter der Stiftung Sächsische Gedenkstätten das 2-tägige Festprogramm eröffnet werden.
