Kloster Hirsau
Über dieses Denkmal
Die um 830 gegründete Abtei wurde im 11. und 12. Jh. zu einer der bedeutendes deutschen Reformkloster cluniazensischer Prägung. Die dreischiffige Basilika St. Peter und Paul war eine der größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands (1692 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört). Mit der gotischen Marienkapelle und dem Renaissance-Jagdschloss wurden weitere Baustile hinzugefügt. Heute befindet sich hier ein Klostermuseum.
Programm
Im ehemaligen Benediktinerkloster St. Peter und Paul begegnet Ihnen ein bedeutendes Stück mittelalterliche Geschichte. Im 11. und 12. Jahrhundert war Hirsau ein sehr wichtiges deutsches Reformkloster cluniazensischer Prägung. Die dreischiffige Basilika St. Peter und Paul war eine der größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands und Vorbild für viele andere Klosterkirchen, bevor sie 1692 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen zerstört wurde. Spüren Sie der Faszination längst vergangener Tage in dieser Anlage im Kloster St. Aurelius und dem Klostermuseum nach. Auch ein Besuch im Kräutergarten lohnt sich: Hier können Sie für eine Weile innehalten und zur Ruhe kommen.
Mittelalterliches Reformzentrum von europ. Rang
Beginn
Das Kloster Hirsau war im 11. Jahrhundert Ausgangspunkt einer geistigen Reform mit europaweiter Ausstrahlung. Die Führung vermittelt die kulturhistorische Bedeutung der Klöster St. Aurelius sowie St. Peter und Paul als Zentren der Hirsauer Reform und bedeutende Knotenpunkte mittelalterlicher Netzwerke. Ein Besuch des Klostermuseums mit seinen eindrucksvollen Exponaten verdeutlicht die Größe und Bedeutung beider Klosteranlagen.
Hinweise
Treffpunkt: Vor der Aureliuskirche, Aureliusplatz (Hirsau).