Kirche St.-Marien Ziegenhain
Über dieses Denkmal
Ab 1424 wurde der heutige Kirchenbau als „neue Kapelle“ für ein wundertätiges Marienbild errichtet. Mit der Fertigstellung des spätgotischen Chores ist der Beginn einer regen Pilgertradition in Ziegenhain belegt. 1636 wurde der Chor baulich abgetrennt, das dreischiffige Langhaus ist heut ruinös. An der Nordwand des Chores erhaltene Wandmalereien des Epiphaniasgeschehens um ca. 1430 zeigen vermutlich Ansichten der Burganlagen auf dem Hausberg. Der gotische Flügelaltar enthält studentische „Eintragungen“ von 1591-1635. Einer der wenigen in Deutschland erhaltenen barocken Pyramidenaltäre befindet sich nach Restaurierung seit 2016 wieder im Altarraum. In den vergangenen Jahren wurden mit verschiedenen Denkmalfördermitteln und der Unterstützung des Kirchbauvereins Dachstühle und Dächer (Kirchdach, Turm) saniert. Im Januar 2022 konnten Turmknopf, Wetterfahne und Kreuz aufgebracht werden. 2024 wurden die Außenanlagen gestaltet. Dieses Jahr wurde der Neuguss von 2 Bronzeglocken realisiert.
Programm
Gemeindemitglieder sind vor Ort und geben zu Baugeschichte und Austattung Auskunft
Kirchführung
Zeiten
Kirchführung mit Prof. Dr. M. Jahreis und Prof. Dr. G. Jahreis
Andacht und Kirchführung
Beginn
Andacht und Kirchführung mit Pfarrer Dr. Chr. Rymatzki


