Industrie
Denkmalkategorie

Turmwindmühle

Über dieses Denkmal

Der steinerne Turmholländer wurde 1859 erbaut und verfügte ursprünglich über drei Mahlgänge. Bis 1900 erfolgte der Antrieb ausschließlich durch Windkraft, danach durch einen Benzol- und einen Dieselmotor sowie ab ca. 1930 durch einen Siemens-Elektromotor für einen Mahlgang. 1947-48 wurden Flügel und Antrieb durch einen schweren Sturm zerstört. Im Erdgeschoss befindet sich die Müllerwohnung. Seit 1987 wird die Mühle durch einen Verein rekonstruiert. 2011 entstand die Flügelanlage, 2013 wurde ein Mahlgang wieder funktionsfähig.

Denkmal, dem die DSD helfen konnte

Programm

Von 10:00-16:00 Uhr kann die 1859 erbaute Turmwindmühle holländischen Typs besichtigt werden. Nach einem Totalschaden durch einen Sturm 1947 wurde der motorgetriebene Schrotgang noch bis 1970 genutzt. 1987 stürzte die Außenmauer ein. Von 1987-2015 erfolgte der komplette Wiederaufbau mit funktionierender Flügelanlage und Mahlgang. 2022 wurde ein jederzeit reversibler E-Motor eingebaut, der eine windunabhängige und sichere Vorführung der Mahltechnik ermöglicht. Bei günstigem Wind kann die Mühle in Betrieb genommen und Getreide gemahlen werden.

Hinweise

Kostenfreie Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Bei großem Andrang sind kurze Wartezeiten möglich. Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Das Fahrradwegenetz befindet sich in unmittelbarer Nähe. Das Betreten der Mühle erfolgt nach mündlicher Einweisung. Spenden vor Ort sind möglich.