Propstei Johannesberg
Über dieses Denkmal
Das frühere Kloster, das über 800 Jahre lang existierte, wurde im 18. Jahrhundert zur barocken Schlossanlage umgebaut. Unter Propst Conrad von Mengersen entwarf der Fuldaer Hofarchitekt Andrea Gallasini unter Einbeziehung der vorhandenen mittelalterlichen Klosteranlage die heutige Gesamtanlage. Im Innern dieses Gebäudes lagen die repräsentativen Wohnräume des Propstes. Im Festsaal sind ein Deckengemälde mit mythologischer Darstellung sowie ein lebensgroßes Bild des Propstes Conrad von Mengersen zu bewundern. Nach der Säkularisation 1803 wurde die Propstei für rund 170 Jahre Staatsdomäne. Später verfiel das Gebäude allmählich; ab 1984 wurden die Gebäude und Außenanlagen umfangreich restauriert und saniert. Heute beherbergt die Propstei Johannesberg Unternehmen und Einrichtungen, die auf unterschiedlichen Gebieten in den Bereichen Handwerk und Denkmalpflege tätig sind.
Programm
Historische Räume öffnen ihre Türen
Zeiten
Die Propstei Johannesberg lädt zu zwei kostenfreien Kurzführungen durch den Roten Bau, das Wohnschlösschen der Propstei, mit musikalischer Begleitung des Blockflötenensembles Mollenhauer, das für passende Atmosphäre sorgt und den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis für Augen und Ohren macht.
Hinweise
Um 17:00 Uhr lädt zudem die Kirche St. Johannes der Täufer herzlich zu einem kostenfreien Orgelkonzert (ohne Anmeldung) ein.