Museum Hochzeitshaus Fritzlar
Über dieses Denkmal
Mit einem Grundriss von 33 auf 12 Metern ist das Fritzlarer Hochzeitshaus eines der größten Fachwerkhäuser Hessens. Es wurde zwischen 1580 und 1590 auf den Resten einer Zehntscheune errichtet, die dem Zisterzienserorden lange als Klosterräumlichkeit diente. Im Dreißigjährigen Krieg war es ein Lazarett. Von 1839 bis 1863 beherbergte es u. a. den Sitz der Stadtverwaltung, von 1903 bis 1949 das Schulhaus. Die Ausrichtung von Hochzeiten brachte dem Hochzeitshaus schließlich seinen Namen ein.
Programm
Gemeinsam mit der Stadtführergilde Fritzlar laden wir dazu ein, den Spuren der Reformation in Fritzlar zu folgen und mehr über eine Zeit des tiefgreifenden Wandels zu erfahren. Die Reformation hielt ab 1526 auch in der Landgrafschaft Hessen Einzug. Landgraf Philipp I., genannt Philipp der Großmütige, trieb ihre Einführung maßgeblich voran. Bei den Kurzführungen der Stadtführergilde erfahren Besucher-/innen an fünf Stationen im Museum über Ereignisse und Akteur-/innen dieser bewegten Epoche. Im Mittelpunkt stehen die Reformatoren Martin Luther und Johannes Hefentreger, aber auch der Erzbischof von Mainz und der Landgraf von Hessen. Ebenso wird der Blick auf die Fritzlarer Chorherren und den hessischen Adel gerichtet – und auf ihre unterschiedlichen Positionen in einer Zeit des Umbruchs. Dabei geht es nicht allein um Jahreszahlen und historische Fakten, sondern vor allem um die Menschen und Geschichten hinter den Ereignissen.
Reformationsgeschichte in Fritzlar
Beginn
Die Fritzlarer Stadtführergilde gewährt an fünf Stationen im Museum Einblicke in die Reformationsgeschichte von Fritzlar, Hessen und dem Reich. Anschauliche Erzählungen und fundierte Informationen beleuchten das Wirken von Martin Luther und Johannes Hefentreger sowie die Rolle des Erzbischofs von Mainz und des Landgrafen von Hessen. Auch die Fritzlarer Chorherren und der hessische Adel werden in ihren historischen Zusammenhängen lebendig dargestellt.
Hinweise
Mitglieder der Stadtführergilde Fritzlar sind während der Öffnungszeiten des Museums (12:00 bis 16:30 Uhr) an den fünf Stationen anwesend. Besucher-/innen können einfach dazukommen. Es gibt keine festen Anfangszeiten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Freier Eintritt und keine Führungsgebühren.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.


