Ehem. Porzellanfabrik/Einstiges Kind-Jesu-Haus
Über dieses Denkmal
Ehem. Porzellanfabrik, palaisartiger Walmdachbau mit übergiebeltem Mittelrisalit, einstige Kapelle im 2. OG. Errichtet wurde das Gebäude im Kern 1804 von Emanuel d‘Herigoyen. Im Erdgeschoss des ursprünglich einstöckigen Gebäudes befanden sich die Werkräume, darüber eine Wohnung. 1908 wurde das Gebäude von H. Hauberrisser aufgestockt, bis 2025 war es Schulungszentrum des Malteser Hilfsdienstes e. V. Seither findet ein Umbau für Wohnnutzung statt.
Programm
Die ehemalige Porzellanfabrik
Zeiten
Johann Koch war ein Geschäftsmann des 18. Jahrhunderts, der sich der Porzellanherstellung zuwandte. 1803 erhielt er die Bewilligung, eine Manufaktur zu errichten. Im Erdgeschoss des vormals einstöckigen Gebäudes befanden sich die Werkräume, darüber eine Wohnung. Nach dem Tode Kochs wurde der Betrieb von anderen Familien weitgeführt, 1869 geschlossen. Christine Bortmes setzt bei der Führung die Porzellanfabrikation in Bezug zur regionalen Industriegeschichte der Porzellanherstellung.
Hinweise
Treffpunkt: Am Gebäudezugang, Ostseite zum Singrün.
