Fastnachts- und Statt-Museum
Über dieses Denkmal
Doppelmuseum im Bauernhaus des frühen 18. Jhs. Räumliche Verbindung mit den Gewölben der verschwundenen Burg und der begehbaren Stadtmauer. Ausstellungseröffnung: Die Anfänge der Fa. Wiegand liegen in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, als der Mauergeselle Josef Anton Wiegand einen Steinmetzbetrieb in der Obergasse gründete. Im Wandel der Zeiten kam ein Baustoff- und Kohlehandel dazu, später fabrizierte man Schwerbetonsteine, heute Fertigteildecken und- wände, und Fertigteile für Silos. Im Jahre 1968 begann man zusätzlich mit sogenannten Prismenglaswänden aus buntem Glas und Beton, die die Firma künstlerisch wieder zu ihren Ursprüngen zurückführte. Die Glaswand ( Foto) wurde in den 70er Jahren in Eltville gebaut: es zeigt eine Dreiergruppe bei einer Rast während der Feldarbeit im Weinberg? Bis 1990 wurden über 100 Glasbilder in die dörfliche Infrastruktur von Dorfgemeinschaftshäusern, Trauerhallen, Kirchen und privaten Gebäuden in ganz Deutschland eingebaut.
Programm
Um 14:00 Uhr erfolgt die Eröffnung der Ausstellung „Glasprismenwände“. Außerdem wird die hessenweit einzigartige Strohbärenausstellung eröffnet.
Eröffnung Ausstellung zu Glasprismenwänden
Beginn
Die Produktion von Glasprismenwänden, die in die dörfliche Infrastrukur eingebaut wurden, war in den Jahren1970-1990 ein Hauptarbeitsgebiet der Fa Anton Josef Wiegand in Herbstein.
Eröffnung Strohbärenraum
Beginn
Im ehemaligen Stall des Museums wird eine hessenweit einmalige Strohbärenausstellung eröffnet. Hintergrund ist, dass der Vogelsberg mit 32 von 63 Strohbärengruppen in Hessen die größte Dichte an Orten aufweist, die dieses Brauchtum noch pflegen. An der Eröffnung wird vorgeführt, wie man einen Strohbären wickelt.

