Fotoquelle: Schul-AG "JFH" Gesamtschule Porta
Sakralbauten
Denkmalkategorie

Jüdischer Friedhof Hausberge

Über dieses Denkmal

Ältestes Grab 1836 angelegt, 134 Grabsteine, kunstvoll gestaltet mit deutschen und hebräischen Inschriften. 1913 erbauter, klassizistischer Urnentempel, das Mausoleum, der Familie Michelsohn, die den Porta Sandstein hier abbauten. Sanierung des Mausoleums wurde auf Initiative der Schul-AG 2014/15 veranlasst. 2018 erfolgte eine substanzschonende Reinigung der Grabsteine auf dem Hausberger Teil des Friedhofes. Unterstellung seit 2012. Seit 2020 epidatmäßig erfasst (Steinheim-Institut). Weitere Arbeiten am Mausoleum, veranlasst durch die Schul-AG „JFH“ der Gesamtschule Porta, mussten vom Restaurator im Oktober 2024 durchgeführt werden: Beseitigung von Undichtigkeiten am Dach und Moosablagerungen an den Traufbereichen. Die Bürgerstiftung Porta Westfalica unterstützte diese Aktion; weitere Firmen- und Privatspenden sorgten für die Realisierung dieser Sanierung noch vor dem Wintereinbruch 2024/2025.

Denkmal, dem die DSD helfen konnte

Programm

Rundgang nur in der Zeit von 15:00 bis 16:30 Uhr über die beiden Teile des jüdischen Hausberger Friedhofs mit dem Mindener und Hausberger Teil; Aufzeigen und Erklärungen markanter Grabsteine und ihre Bedeutung für die Gedenk- und Bestattungskultur hier in der Porta Westfalica. Hinweise auf die Spuren zur NS-Zeit, Erklärungen zu Hausberger jüdischen Familien; Schicksale von Familien 1935 - 1945 wie Michelsohn, Honi und Windmüller. Von 10:00 bis 15:00 Uhr: freies eigenes Erkunden über den Friedhof.

Hinweise

* Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung (Kippa, Mütze, Hut oder Kapuze) zu tragen.

* Eventuelle Spenden werden von der Schul-AG an die Gesellschaft für Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit Minden e. V. weitergeleitet.

* Bitte festes Schuhwerk tragen, leicht unebene Rasenfläche.