Historische Gebäude der Porzellanmanufaktur Fürstenberg
Über dieses Denkmal
Mehr als doppelt so alt wie die Porzellanmanufaktur Fürstenberg ist das Schloss. Es wurde im 13. Jahrhundert als Burganlage zum Schutz der welfischen Lande errichtet. Nach mehreren Erweiterungen folgte um 1600 ein vollständiger Umbau zum Jagdschloss: Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel war ein großer Jäger und so kam er gern mit dem Hofstaat zum Jagen in den Solling. Damals erhielt das Schloss auch die Schmuckfassade aus rotem Sandstein im Stil der Renaissance. Im 18. Jahrhundert stand das Schloss weitgehend leer und bot daher der neuen Porzellanmanufaktur Platz. Noch bevor es als Betriebsstätte für die Porzellanherstellung ertüchtigt wurde, entstanden im Ort Fürstenberg das Laboratorium in der Alten Mühle, das Brennhaus als erste Produktionsstätte und die „Von-Langen-Reihe“ als Wohnanlage für die Arbeitenden.
Programm
Die frühen Jahre der Porzellanherstellung
Beginn
Anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ lädt das Museum Schloss Fürstenberg und der Freundeskreis Fürstenberger Porzellan zu einer Sonderführung durch das Porzellanmuseum und den Ort Fürstenberg ein. Zum Abschluss des Rundganges bietet die Christuskirche, welche 1899 eingeweiht wurde und eine Ausstattung aus Erzeugnissen der Porzellanmanufaktur besitzt, ihre Pforten für eine Besichtigung.
Hinweise
Hinweis: Der Rundweg durch den Ort Fürstenberg ist ca. 1,5 km lang und birgt an- und absteigendes Gelände. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind erforderlich.
Treffpunkt: Foyer des Museum Schloss Fürstenberg um 14:00 Uhr. Die Teilnahme an der etwa anderthalbstündigen Führung ist kostenfrei.
