Sakralbauten
Denkmalkategorie

St.-Johannis-Kirche

Über dieses Denkmal

In Lüneburgs beeindruckender, mittelalterlicher Altstadt spielt sie definitiv eine Hauptrolle: Am Fuß des Platzes „Am Sande“ gelegen, prägt St. Johannis mit dem 108 Meter hohen Turm die Stadtsilhouette. Das älteste Gotteshaus Lüneburgs, erbaut Ende 13. bis Mitte 14. Jahrhundert, zeugt mit seiner prachtvollen Ausstattung von der einstigen Bedeutung der Hansestadt.

Denkmal, dem die DSD helfen konnte
Denkmal, das Unterstützung benötigt

Programm

- 10:30 Uhr Führung Bach-Böhm-Orgel - 11:10 Uhr Führung durch die Ausstellung „Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal“ - 12:30 Uhr Führung "Zwei Kunstwerke in Zusammenhang mit ihren sozialen Netzwerken – Theodorialtar und Stöteroggeepitaph" -

Führung

Führung durch die Ausstellung „Liebe oder Last?!"

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 11:10 Uhr | Dauer: 80 Minuten

Führung durch die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz „Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal". Erleben Sie unsere Ausstellung und erfahren Sie mehr über die Fragen wie „Wie wird ein Denkmal überhaupt ein Denkmal?“ oder „Was macht Denkmale so besonders?“ und vieles mehr. Sie werden erstaunt sein, wie viele Missverständnisse und Irrtümer sich hartnäckig rund um das Thema Denkmalschutz halten. Das Abenteuer Denkmal wartet auf Sie!

Kontakt

Prof. Dr. Paul Georg Lankisch
Ortskuratorium Lüneburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Führung

Die Bach-Böhm-Orgel

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 10:30 Uhr | Dauer: 40 Minuten

Dr. Ulf Wellner, Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler, seit 2023 in St. Johannis, zeigt und erläutert die Bach-Böhm-Orgel. Für den Sakralbau beauftragte man 1551 Europas berühmtesten Orgelbauer Hendrik Niehoff (um 1495-1560). Nur in Lüneburg blieb sein Werk in seinen wesentlichen Grundbestandteilen erhalten. Damit stellt die Orgel ein Klangdenkmal von einem unschätzbaren Wert dar. Auch dank Spenden konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2024 zum Erhalt des Instruments beitragen.

Hinweise


Treffpunkt: im Kirchenschiff

Kontakt

Prof. Dr. Paul Georg Lankisch
Ortskuratorium Lüneburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Führung

Theodorialtar und Stöteroggeepitaph

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 12:30 Uhr | Dauer: 45 Minuten

Hiltrud Gutowski und Gudrun Jesussek, beide Gästeführerinnen, zeigen, wie sich in der Gestaltung des Theodorialtars und der Stöteroggeepitaphien wichtige Lüneburger soziale Netzwerke widerspiegeln. Der Theodorialtar (1507/8 und 1517) stand ursprünglich auf dem Junkernlektor, Sitz der Mitglieder der Theodorigilde in St. Johannis. Die beiden Tafeln erinnern an Vater und Sohn Stöterogge. Beide waren Bürgermeister und der Sohn Nikolaus Vertreter der Hanse bei Kaiser Karl V.

Kontakt

Prof. Dr. Paul Georg Lankisch
Ortskuratorium Lüneburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz