Burghügel Mark
Über dieses Denkmal
Motte mit Gräftenring des Burgplatzes der ehemaligen Turmhügelburg des Hauses Mark. Seit spätestens 1198 im Besitz der Grafen von Berg-Altena. Ehemaliger Sitz des Grafen Adolf von der Mark, dem Begründer der 1226 gegründeten Stadt Hamm. Gegen Ende des 18. Jhs. wurde die Burg infolge von Baufälligkeit abgebrochen und als Steinbruch für den Bau der Kaserne in Hamm genutzt. Die Erdwerke sind als Bodendenkmal sehr gut erhalten und zeugen von der einstigen Größe und Bedeutung der Anlage.
Programm
Die Burg Mark ist eng mit der Entstehung der Stadt Hamm verbunden. Die Grafen von Altena-Mark brachten die Anlage im Übergang vom 12. zum 13. Jahrhundert in ihren Besitz. Graf Adolf I. von der Mark benannte sich nach ihr, machte sie zu seinem Sitz und gründete 1226 die Stadt Hamm. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Burg aufgrund ihrer Baufälligkeit abgebrochen; ihre Steine fanden beim Bau der Hammer Kaserne Verwendung. Der Burgplatz mit Motte, Gräftenring und erhaltenen Erdwerken ist jedoch bis heute als bedeutendes Bodendenkmal sichtbar und erinnert an die einstige Größe und Bedeutung der Anlage. Am Tag des offenen Denkmals® wird die Geschichte der Burg bei Führungen durch den „Burgvogt“ lebendig vermittelt. Die Führungen finden um 11:30 Uhr und 15:00 Uhr statt. Der Förderverein „Burg Mark“ lädt zudem zum traditionellen Fest auf dem Burghügel ein und stellt Projekte wie den Geschichtspfad, die Märkischen Sagen und Legenden sowie das Vorhaben eines Denkmals für den Stadtgründer vor.


