Herderkirche
Über dieses Denkmal
Stadtkirche St. Peter und Paul, 1245-49 gebaut, 1299 durch Brand zerstört, zweiter Bau beim Stadtbrand 1424 schwer betroffen, heutiges Gebäude dreischiffige Hallenkirche im spätgotischen Stil, 1498-1500 errichtet. Johann Gottfried Herder wirkte von 1776-1803 in der Stadtkirche als Generalsuperintendent, 1850 nach ihm benannt. 1945 durch Bomben stark beschädigt, ab 1948 wiederaufgebaut, 1953 wiedereingeweiht.
Programm
Von 10 Uhr bis 11 Uhr findet ein Gottesdienst mit musikalischer Begleitung durch den Bachchor statt. Um 14 Uhr gibt es eine Kirchen- und Altarführung. Bis 17.30 bleibt die Kirche offen.
Altar- und Kirchenführung
Beginn
1488-1500 entstand die heutige Stadtkirche St. Peter und Paul. Nach Verlegung des ernestinischen Hofes 1547/52 nach Weimar wählte man sie als herzogliche Grablege. Infolgedessen erhielt sie eine hochwertige Ausstattung, u. a. mit dem 1555 vollendeten Hochaltar von Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn. 1735/1745 erfolgte der barocke Umbau zu einer Emporenkirche. Die evangelisch-lutherische Gemeinde informiert.
