Schloss Stadthagen
Über dieses Denkmal
Das Schloss, heute Sitz des Finanzamts Stadthagen, gehört zu den frühen Schlössern der Weserrenaissance, ist einer der umfangreichsten Schlossbauten des 16. Jhs. in Deutschland und als vollständig erhaltenes Ensemble mit sechs Nebengebäuden eine kulturhistorische Besonderheit. Nach Abriss der mittelalterlichen Wasserburg (bis auf das Torhaus) erbaute der Tübinger Baumeister Jörg Unkair für Graf Adolf XI., späterer Erzbischof von Köln, von 1534-44 das Schloss. Unkair prägte die Architektur der Weserrenaissance. Typisch sind der in der Hofecke eingebaute sechseckige Treppenturm, die sog. Zwerchhäuser mit halbkreisförmigen, mit Steinkugeln geschmückten Aufsätzen (wg. italienischer Vorbilder auch „welsche“ Giebel genannt) sowie die Standerker als Vorbauten in der Fassade. Das Schloss war bis 1607 Residenz der Schaumburger Grafen, danach Witwen- und Erbprinzensitz bis 1918. Interessant sind die Prunkkamine des flämischen Bildhauers Arend Robyn im Südflügel und der historische Schlosspark.
Programm
Sie haben die Möglichkeit, auch das Innere des Schlosses mit seinen berühmten Kaminen von Arend Robyn zu besichtigen.
Gästeführung
Zeiten
Sie haben die Möglichkeit, auch das Innere des Schlosses mit seinen berühmten Kaminen von Arend Robyn zu besichtigen.
Hinweise
Ein Stadthäger Gästeführer bietet Führungen für jeweils maximal 40 Personen an. Treffpunkt ist der Schlosseingang.
