Kreuzkirche
Über dieses Denkmal
Die historistische Werksteinbasilika wurde 1899-1902 nach Plänen des Baubüros Bernhard und Hilger Hertel d. J. in Anlehnung an die Gotik des 13./14. Jhs. errichtet; der Westturm wurde 1907-09 fertiggestellt. 1905 wurde die Kirche von Liebfrauen Überwasser abgepfarrt, seit 1945 ist sie Prokathedrale. Der kreuzförmige Grundriss umfasst einen dreiteiligen Hallenchor. Im II. Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt und verlor u. a. sämtliche Fenster; 1947-49 erfolgte die Wiederherstellung. Chor und Nebenchöre weisen eine reiche Wandgliederung und hohe Fenster mit Maßwerkbrücken auf. Die Architekturfarbigkeit stammt von 1984/85. Zur Ausstattung gehören der Marien- und Johannesaltar aus der Steinmetzwerkstatt Hertel, eine Pietà und Ölberggruppe von Fritz Levedag von 1907, das Triumphkreuz von Anton Mormann von 1902/03, die Sandsteinkanzel von Bernhard Stuchtey von 1905 sowie Chorgemälde von Wilhelm Sommer von 1912. Pfeilerfiguren im Hauptchor und an der Orgelempore zeigen Apostel und Heilige.
Programm
Die Kreuzkirche im Kreuzviertel
Beginn
Was haben Clemens August Kardinal Graf von Galen, „der Löwe von Münster“, die Bewegung „Maria 2.0“ und das Kreuzviertel in Münster gemeinsam? Sie alle haben eine Verbindung zur Kreuzkirche. Lisa Burscheidt, zertifizierte Kirchenführerin und Angestellte der LWL-Denkmalpflege, vermittelt Wissenswertes rund um den Sakralbau im Herzen des Kreuzviertels und seine kurze, bewegte Geschichte. Die Führung nimmt die Kreuzkirche von innen und außen in den Blick.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.


