Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe
Über dieses Denkmal
Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe (GFI) Gardelegen am Nordrand der Altmark erinnert an das Massaker vom 13. und 14. April 1945: 1016 KZ-Häftlinge wurden in einer Scheune des Gutes Isenschnibbe ermordet. Der erhaltene Scheunenrest, der militärische Ehrenfriedhof (seit 25. April 1945) und seit 2020 das Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung „Gardelegen 1945“ formen einen internationalen Erinnerungs- und Lernort.
Programm
Führung „Das Massaker von Gardelegen 1945”
Zeiten
Am 13. April 1945 wurden in der Isenschnibber Feldscheune bei Gardelegen 1.016 KZ-Häftlinge aus vielen Teilen Europas ermordet. Angehörige von SS, Wehrmacht, Reichsarbeitsdienst und weitere Täter trieben die Gefangenen in die Scheune, setzten sie in Brand und erschossen Fliehende. Am 15. April entdeckten US-Soldaten den Tatort. Das Massaker von Gardelegen zählt zu den größten NS-Endphaseverbrechen.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.


