Öffentliche Bauten
Denkmalkategorie

Nietzsche-Gedächtnishalle

Über dieses Denkmal

erbaut 1937-45 als Nietzsche-Gedächtnishalle, ab 1946 Umbau und Nutzung als Funkhaus, zuerst Landessender Weimar, dann Radio DDR-Sender Weimar und nach der Wende MDR1 Radio Thüringen, seit 2000 Leerstand und nur unregelmäßige temporäre Nutzung für Ausstellungen z.B. Vergiss Weimar 2010, heute Sender Weimar

Programm

Am Tag des offenen Denkmals beleben vielfältige Veranstaltungen, von Führungen über Vorträge bis zu Konzerten, diesen besonderen Ort und informieren zu verschiedenen Etappen seiner Historie. Um die kulinarische Versorgung kümmern sich ehrenamtliche Helfer:innen des Freundeskreis Sendehalle sowie des Stadtteiltreffs Silberblick.

Konzert

Abschlusskonzert

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 18:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Silvia Heyder am Klavier und Julia Preußler (Sopran) runden den Abend mit einer musikalischen Darbietung ab. Unter dem Titel "Sie hätte singen sollen, diese Seele" bieten sie sämtliche Lieder Friedrich Nietzsches in einer Lecture-Performance dar.

Führung

Vortrag über Nietzsche

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 16:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Helmut Heit, Leiter des Kolleg Friedrich Nietzsche, geht in seinem Vortrag "Nietzsche über Nationalsozialismus und Ressentiment" auf die ältere Geschichte des Gebäudes ein: Seine Erbauung unter den Nationalsozialisten und der Bedeutung Nietzsches für diese.

Vortrag

Vortrag Geschichte Rundfunkgebäude

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 14:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

In einer Kombination aus Vortrag und Führung bringt Ihnen Christian Handwerck die Geschichte des Rundfunkgebäudes anhand des Sendesaals 1 näher. Der Fokus liegt auf dem Sender Weimar und wichtigen Figuren in dessen Geschichte: Der Staatskapelle Weimar, Herbert Roth, Dieter Thomas Heck und dem Thüringer Bach Collegium.

Führung

Führung zur Gebäudegeschichte

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 12:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Ursprünglich unter den Nationalsozialisten von Albert Speer als Nietzsche-Gedächtnishalle erbaut, wurde die Sendehalle aufgrund des 2. Weltkriegs nie als Gedächtnishalle genutzt. Stattdessen zog der Rundfunk hier ein, von hier aus sendete zunächst der Sender Weimar, später der MDR. Nach jahrelangem Leerstand und illegaler Zwischennutzung als Partylocation nimmt sich die Stiftung Sendehalle mittlerweile diesem geschichtsträchtigen Gebäude an. Louis Lindenborn führt durch diese bewegte Geschichte.

Führung

Führung zur Rundfunkgeschichte

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 10:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Die Sendehalle war lange Zeit Standort des Rundfunks, zunächst wurde von hier aus der Sender Weimar gesendet, später kam der MDR. Christian Handwerck, Privatforscher und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Sendehalle Weimar führt unter dem Motto "80 Jahre deutscher Rundfunk - Der Sender Weimar" durch das Gebäude.