Couven-Museum
Über dieses Denkmal
1662 von Apotheker Adam Coebergh erbaut, 1786 als Wohnhaus des Apothekers Monheims nach Plänen von Johann Joseph Couven in ein typisches Rokokostadthaus umgebaut. Das heutige Couven-Museum gibt mit seinen 24 Räumen den Besuchern einen Eindruck von der wohlhabenden städtischen Wohnkultur zwischen Rokokozeit und Biedermeier. Rekonstruktion der Adler-Apotheke. 1857 wurde in diesem Haus erstmals in Aachen Schokolade hergestellt.
Programm
Das Museum kann frei besichtigt werden; am Tag des offenen Denkmals® ist der Eintritt kostenfrei. Zudem werden mehrere Führungen angeboten. Von 14:00-16:00 Uhr lädt die Station „Gewürze“ im Innenhof dazu ein, gemeinsam mit Belinda Petri Kräuter zu riechen, Gewürze zu erkennen und historische Rezepturen zu entdecken.
Kurzführung zur „Farina-Vitrine“
Beginn
Ein Duft geht um die Welt. Wie wurde aus einem Kölner Duft ein weltweiter Klassiker? Diese Kurzführung erzählt die spannende Geschichte des Hauses Farina – von der Erfindung des Eau de Cologne über berühmte Kundschaft bis hin zu Fälschungen, innovativen Flakons und kunstvollen Verpackungen.
Hinweise
Treffpunkt an der Kasse des Couven Museums.
Führung mit Julia Samp.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Wohnen, Arbeiten, Handel im Haus Monheim.
Beginn
Das Haus als Netzwerk. Im Aachen des 18. Jahrhunderts war das Haus der Apothekerfamilie Monheim weit mehr als ein Wohnhaus – es funktionierte als eng vernetzter Ort von Wohnen, Arbeiten, Handel und gesellschaftlichem Leben. Im Erdgeschoss befand sich die Adler-Apotheke, in der neben Arzneien auch Gewürze, Wein und später Schokolade verkauft wurden, während die oberen Etagen als Wohn- und Repräsentationsräume dienten.
Hinweise
Treffpunkt an der Kasse des Couven Museums.
Führung mit Carmen Roebers.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Kaffee, Porzellan, Stoffe und Luxusgüter
Beginn
Aachen vernetzt – Wie war Aachen im 18. Jahrhundert mit der Welt verbunden? Aachen war im 18. Jahrhundert ein „Place to be“: Zahlreiche prominente Gäste besuchten die Kurstadt und nutzten die heißen Quellen. Neben seiner Bedeutung als religiöser Wallfahrtsort war Aachen auch ein Zentrum der Textilund Metallverarbeitung, sodass der internationale Handel und Austausch eine große Rolle spielte.
Hinweise
Treffpunkt an der Kasse des Couven Museums.
Führung mit Belinda Petri.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
